Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht

D 2020 (88 Min.)
  • Komödie
  • TV Movie
Clara (Julia Koschitz) und Ulf (Heino Ferch) ahnen nicht, wie nahe ihnen die „Verstorbenen“ – Anke (Sabine Waibel, hinten) und Enno (Roman Knižka, hinten) – noch sind. – Bild: ZDF und ARD Degeto/​Torsten Jander.
Clara (Julia Koschitz) und Ulf (Heino Ferch) ahnen nicht, wie nahe ihnen die „Verstorbenen“ – Anke (Sabine Waibel, hinten) und Enno (Roman Knižka, hinten) – noch sind.

Minuten Niemals geht man so ganz – vor allem, wenn den trauernden Ehepartnern die letzte Gewissheit fehlt und plötzlich Zweifel an dem Dahinscheiden aufkommen! Diesen makabren Stoff nimmt „Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht“ zum Ausgangspunkt für eine mit bittersüßer Ironie erzählte Komödie. Zur schauspielerischen Höchstform laufen Julia Koschitz und Heino Ferch als Hinterbliebenen-Duo auf, das einander näher und einem perfiden Schwindel auf die Schliche kommt. Roman Knižka und Sabine Waibel spielen ein untotes Ganovenpaar, dessen perfekter Plan zu scheitern droht. Grimme-Preisträger Dirk Kummer inszenierte die unterhaltsame Geschichte nach einem Drehbuch von Uli Brée.

Witwerin Clara (Julia Koschitz) und Witwer Ulf (Heino Ferch) verbindet eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit: Beide trauern um ihre Ehepartner, die sie aber nicht für tot erklären lassen können. Zwar besteht weder am mutmaßlichen Freitod von Ulfs Frau Anke (Sabine Waibel) noch an dem tödlichen Gletscherabsturz von Claras Gatten Enno (Roman Knižka) irgendein behördlicher Zweifel, doch für die Beurkundung besteht der paragrafentreue Beamte (Patrick Güldenberg) jeweils auf eine Leiche – und die gibt es in beiden Fällen nicht. Um sich wenigstens beim emotionalen Loslassen zu unterstützen, gründen Clara und Ulf nach dem zufälligen Kennenlernen eine informelle Zweier-Selbsthilfegruppe. Schon bald erwachen bei der selbstbewussten Parfümeurin und dem erfolgreichen Romanautor überraschende Gefühle, die über die gängige Trauerarbeit weit hinausgehen.

Noch mehr erstaunt die beiden jedoch die Entdeckung, dass offenbar auch gewisse Gemeinsamkeiten ihre Ehepartner verbinden. Ein verräterisches Foto von Anke mit Enno, ihr fast zeitgleiches Verschwinden und die Komplizenschaft bei einem millionenschweren Betrug lassen den Verdacht aufkommen, dass sich die Dahingeschiedenen zusammen aus dem Staub gemacht haben. Auch wenn es noch mehr wehtut: Jetzt wollen Clara und Ulf die ganze Wahrheit herausfinden. Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung drei Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar. (Text: ARD)

Deutsche TV-Premiere24.04.2021Das Erste
Alternativtitel: Blöd gelaufen – Danke für den Abschied

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Sa 24.04.2021
20:15–21:45
20:15–

Cast & Crew

Reviews & Kommentare

  • am

    Gruselig, was die Filmemacher uns hier anbieten. Gruselig auch, dass sich gute Schauspieler für diesen Mist hergeben.

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