Verschollen in Ostpreußen – Der lange Weg der „Wolfskinder“
D 2002 (45 Min.)
Dokumentation
Geschichte
Genrich Tschupailis lebt in Vilnius, der litauischen Hauptstadt. Er lebt unter einem fremden Namen, aber wer er wirklich ist, ist für ihn seit vielen Jahren ein ungelöstes Rätsel. Im Winter 1944/45 mußte er wie Tausende Jungen und Mädchen vor den Truppen der Roten Armee aus Königsberg in die Wälder fliehen und ums Überleben kämpfen – sie wurden „Wolfskinder“.
Bild: ZDF – Bilderdienst
Genrich Tschupailis lebt in Vilnius, der litauischen Hauptstadt. Eins weiß er sicher: Er lebt unter einem fremden Namen, aber wer er wirklich ist, ist für ihn seit vielen, vielen Jahren ein unlösbares Rätsel. Bis zum Winter 1944/45 war er ein deutsches Kind in Königsberg. Damals begann die Tragödie, nicht nur für ihn. Auf der Flucht vor der Roten Armee verloren Tausende Jungen und Mädchen ihre Eltern. Um nicht in die Sowjetunion verschleppt zu werden, flohen sie in die Wälder und kämpften ums Überleben, sie wurden ‚Wolfskinder‘. Die Flucht nach Litauen war eine Möglichkeit, dem Verhungern zu entgehen. (Text: tagesschau24)