So weit die Füße tragen

    D 2001
    Drama (158 Min.)
    So weit die Füße tragen – Bild: Archiwum
    So weit die Füße tragen – Bild: Archiwum
    Neuverfilmung des gleichnamigen TV-Klassikers von 1959: Oberstleutnant Clemens Forell (Bernhard Bettermann) wird 1946 zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein sibirisches Straflager deportiert. Mithilfe des an Krebs erkrankten Arztes Dr. Stauffer (Michael Mendel) gelingt Forell der Ausbruch. Seine dreijährige Odyssee durch Asien endet nach über 14.000 Kilometern in Teheran, wo der Flüchtling von seinem Onkel identifiziert wird und 1952 endlich heimkehren kann. Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1946 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen kommt Clemens lebend in Sibirien an. Hier, am Ende der Welt und inmitten einer endlosen Eiswüste, sind nicht einmal Wachen nötig, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern. Die Funktion des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer beschränkt sich auf das Ausstellen von Totenscheinen: Denn durch die auszehrende Arbeit in den Bleiminen werden die gefangenen Soldaten langsam vergiftet. Auch der Arzt selbst ist bereits an Krebs erkrankt und verwirft daher seinen detailliert ausgetüftelten Fluchtplan. Er schenkt Clemens seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung, mit der dieser wenigstens eine minimale Chance hat, nach Hause zu kommen. Tatsächlich gelingt Clemens im zweiten Anlauf im Oktober 1949 der Ausbruch. Verfolgt vom Lagerkommandanten Kamenev beginnt eine drei Jahre währende Odyssee durch die Eiswüsten, Tundren und Wälder Russlands, die nach insgesamt 14.208 Kilometern endet. Zuvor wird der Flüchtling, nachdem er in Teheran den sowjetischen Machtbereich hinter sich gelassen hat, unter Spionageverdacht erneut inhaftiert, kann aber nach Identifizierung durch seinen Onkel 1952 – nach acht Jahren in der Fremde – endlich heimkehren. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Josef Martin Bauer. Ebenso abenteuerlich wie die Geschichte waren die Dreharbeiten an Originalschauplätzen in Russland. Auch hier mussten die Beteiligten oft an ihre Grenzen gehen. Im Gegensatz zum gleichnamigen sechsteiligen Fernsehfilm von Fritz Umgelter aus dem Jahre 1959, der sich nah an die Romanvorlage hält, weicht die Verfilmung von Hardy Martins deutlich davon ab. Er fokussiert sich auf die Jagd des sowjetischen Offiziers Oberleutnant Kamenev nach Clemens Forell. Dieser kommt weder im Roman noch in der Schwarz-Weiß-Verfilmung vor. Da der Film zum großen Teil an Originalschauplätzen in Russland spielt, ließ der Regisseur in weiten Teilen des Films russische Schauspieler agieren, die auch Russisch sprachen. Der Film erhielt beim Filmfest in Mailand im Jahr 2002 einen Preis für das beste Produktionsdesign. „Weniger am politischen Hintergrund als am Abenteuer-Potenzial der Geschichte interessiert, überzeugt der Film trotz einiger erzählerischer Redundanzen vor allem durch die großartigen Bilder und einen ausgesprochen präsent agierenden Hauptdarsteller.“ (Lexikon des internationalen Films) (Text: BR Fernsehen)
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    Sendetermine

      Fr 27.12.2019
    22:55–00:50
    22:55–BR Fernsehen
      Di 03.09.2019
    21:55–23:50
    21:55–3sat
      So 31.03.2019
    01:25–04:20
    01:25–rbb
      Do 07.02.2019
    02:15–04:10
    02:15–Das Erste
      Do 03.01.2019
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    00:15–BR Fernsehen
      Di 20.11.2018
    23:50–01:45
    23:50–WDR
      Mo 09.07.2018
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      Sa 31.03.2018
    03:25–05:23
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      So 01.10.2017
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      So 11.12.2016
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    03:20–Das Erste
      Sa 10.12.2016
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      Mi 23.12.2015
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      Di 23.12.2014
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      Sa 22.03.2014
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      Mo 05.11.2012
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      Mo 07.05.2012
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    20:15–22:10
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      So 06.12.2009
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      Mi 17.12.2008
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      Mo 17.03.2008
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