Operation Mondlandung Die NASA und die Ex-Nazis

    D 2018 (52 Min.)
    • Dokumentation
    Arthur Rudolph, einer der deutschen Ingenieure und Techniker, die trotz Nazi-Vergangenheit in die USA gebracht wurden. – Bild: Arte
    Arthur Rudolph, einer der deutschen Ingenieure und Techniker, die trotz Nazi-Vergangenheit in die USA gebracht wurden.

    Die spektakuläre Mondlandung im Jahr 1969 ist auch ein Erfolg von mehr als 100 NASA-Technikern und Ingenieuren aus Deutschland. Was damals kaum jemand wusste: Die Deutschen hatten schon für das Nazi-Regime erfolgreich Raketen gebaut. Darunter die berüchtigte „V2“, bei deren Produktion tausende Zwangsarbeiter starben. Der Film „Operation Mondlandung – die NASA und die Ex-Nazis“ dokumentiert die Verstrickungen deutscher NASA-Mitarbeiter mit dem Dritten Reich. Dass Neil Armstrong am 19. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzen konnte, war auch ein Erfolg von Wernher von Braun und mehr als 100 Technikern und Ingenieuren aus Deutschland in Diensten der NASA. So ist die Saturn-V-Rakete das Meisterstück von Arthur Rudolph.
    Der gebürtige Thüringer orchestrierte als Programm-Manager das komplexe Gemeinschaftswerk aus Zehntausenden Technikern und war stolz auf seinen Beitrag zu dem Jahrhundert-Ereignis. Doch über der Erfolgsgeschichte liegt ein dunkler Schatten: Denn einige der aus Deutschland stammenden NASA-Mitarbeiter hatten eine Vergangenheit als Nationalsozialisten und waren Mitglieder der SS. 1945 hatten die Amerikaner die Wissenschaftler in einer Geheimoperation in die USA geholt, um sich das deutsche Know-how in der Raketentechnik zu sichern. Arthur Rudolph hatte mit seinen Kollegen schon in Nazi-Deutschland eine Rakete gebaut, die zu den zerstörerischsten Waffen des Zweiten Weltkriegs gehört: die sogenannte Vergeltungswaffe „V2“.
    Schon bei der Produktion starben mindestens 12.000 Zwangsarbeiter aufgrund der unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den unterirdischen Tunneln der Waffenfabrik im thüringischen Harz. Auf der skrupellosen Jagd nach Wissen wurden auch Experten nach Amerika gebracht, deren Rolle bei den verbrecherischen Menschenversuchen in Dachau umstritten ist. Darunter auch der sogenannte Vater der Raumfahrtmedizin, Dr. Hubertus Strughold. Die Militärs brauchten die Deutschen gegen einen neuen Feind: die Sowjetunion. Der Kalte Krieg hatte begonnen. Und mit dem Sputnik-Schock 1957 wurde auch der Weltraum zum strategischen Schlachtfeld. Erst Jahrzehnte nach der spektakulär erfolgreichen Mondmission wurden in den USA geheime Dokumente freigegeben, die die Verstrickung deutscher NASA-Mitarbeiter mit dem Dritten Reich dokumentieren. (Text: ARD)

    Deutsche TV-Premiere08.01.2019arte

    Sendetermine

    Mi 19.10.2022
    23:00–23:45
    23:00–
    Fr 06.05.2022
    11:15–12:10
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    Do 17.09.2020
    23:00–23:45
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    Mi 08.01.2020
    22:55–23:40
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    Sa 28.09.2019
    00:45–01:30
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    So 21.07.2019
    09:15–10:00
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    Do 18.07.2019
    19:15–20:00
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    Sa 13.07.2019
    13:15–14:00
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    Fr 12.07.2019
    21:17–22:00
    21:17–
    Di 09.07.2019
    03:25–04:10
    03:25–
    Mo 08.07.2019
    23:30–00:15
    23:30–
    Do 10.01.2019
    11:10–12:15
    11:10–
    Di 08.01.2019
    21:55–22:50
    21:55–

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