Ohne Schuld

    F 2008 (Pour elle)
    Thriller (95 Min.)
    Diane Kruger – Bild: Servus TV
    Diane Kruger – Bild: Servus TV
    Es ist der Albtraum schlechthin. Ein Mensch wird von einem Gericht wegen etwas verurteilt, das er gar nicht getan hat. Wird Opfer eines Justizirrtums, der je nach Tat, Zeit und Land bedeuten kann: Haft oder Hinrichtung. Was würden man tun, wenn der Mensch, den man liebt, schuldlos verhaftet und wegen Mordes verurteilt wird und dann im Knast vor die Hunde zu gehen droht? Dieses Schicksal erleidet in dem französischen Thriller „Ohne Schuld“ der Lehrer Julien. Doch er will sein Schicksal nicht tatenlos hinnehmen und geht den Schritt in die Kriminalität, um seine Liebe zu retten. Leidenschaftlich und stylish, romantisch und spannend: französisches Starkino mit Diane Krueger („Inglourious Basterds“) und Vincent Lindon (zuletzt in deutschen Kinos mit „Mademoiselle Chambon“) in den Hauptrollen. Gerade noch glücklich mit Frau und Kind, zerbricht das Leben des Lehrers Julien (Vincent Lindon) an einem Morgen, in jenem schrecklichen Moment, als die Polizei seine Wohnung stürmt und seine Frau Lisa (Diane Krueger) verhaftet. Sie soll nach einem Streit ihre Chefin in einer Garage erschlagen haben. Die Polizei führt Lisa mit brachialer Gewalt ab, ein verstörtes Kind und ihr Mann bleiben ratlos zurück. Einige Jahre später: Lisa vegetiert im Knast vor sich hin, die letzte Berufungsmöglichkeit verläuft ergebnislos. Die Indizien sind erdrückend, eine mögliche Zeugin des Geschehens in der Garage bleibt unauffindbar. Sohn Oscar (Lancelot Roch) hat sich von seiner Mutter fast komplett entfremdet, Lisa hat Diabetes, weigert sich aber, Insulin zu spritzen. Julien muss erkennen, dass seine Frau mit dem Leben abgeschlossen hat und lieber sterben will, als lebenslänglich im Knast zu bleiben. Julien beschließt, zu handeln. Er erkennt, dass nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel eine Flucht Lisas aus dem Gefängnis die einzige Möglichkeit ist, die Situation zu verändern, nicht nur ihr Leben, sondern auch das seiner Familie zu retten. Um diese Flucht zu ermöglichen, muss Julien seinem bürgerlichen Leben den Rücken kehren und in die Halb- und Schattenwelt der Kriminalität, von Passfälschern, Drogendealern und Ex-Knastis abtauchen. Der Lehrer braucht gefälschte Papiere, er braucht Geld, und er braucht Rat. Seine Familie muss er in Unkenntnis lassen, damit sie nicht versuchen, ihn von seinen Plänen abzuhalten oder gar an die Polizei verraten. Jeder Schritt, den er unternimmt, führt ihn aus den richtigen Gründen tiefer auf die falsche Seite des Gesetzes. Es ist ein Weg, der kein Zurück, aber reichlich Lebensgefahr kennt, denn mit Juliens neuen Bekannten ist nicht zu spaßen. Sollte sein Plan klappen, wird sein altes Leben für immer vorbei sein – er und seine Familie werden mit falschen Papieren das Land verlassen, Freunde, Familie und Bekannte nie wiedersehen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen Opfer von Justizirrtümern werden. Immer wieder berichten Zeitungen über Fälle, die neu aufgerollt werden müssen, in den USA kommen gar Todeskandidaten frei, weil sich beispielsweise anhand von DNS-Proben und fortgeschrittener Kriminaltechnik nach Jahren ihre Unschuld herausstellt. „Fred Cavayé versteht sich durchaus auf mitreißende Actionszenen, wie vor allem die zweite Hälfte zeigt, in der Julien ein tödliches Shoot-out mit Drogendealern bestehen und eine atemlose Verfolgungsjagd mit der Polizei meistern muss. Die eigentliche Spannung des gelungenen Dramas rührt jedoch von einem sorgfältig konstruierten Plot her, der sich Zeit nimmt, seine Figuren so glaubwürdig und eindringlich zu zeichnen, dass man ihre innere Zerreißprobe unmittelbar nachvollziehen kann. Geschickt verbindet die Handlung die Lust am ausgeklügelten Planen mit einer stimmigen ‚Fish out of Water‘-Situation, wenn sich Vincent Lindon als zu allem entschlossener Normalbürger mit kleinen und größeren Verbrechern herumschlagen und selbst kriminell werden muss, um falsche Papiere für die Flucht ins Ausland und genügend Geld zu organisieren.“ Filmdienst, Juni 2010 „Ohne Schuld“ ist so spannend, dass auch Hollywood nicht tatenlos blieb. Immer in aller Welt auf der Suche nach packenden Stoffen, drehte Paul Haggis unter dem Titel „72 Stunden – The Next Three Days“ ein Remake mit Russell Crowe in der Hauptrolle. Sendelänge 89 Minuten (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere: 07.06.2011 ZDFneo
    Originalsprache: Französisch
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