Mit Siebzehn

    F 2016 (Quand on a 17 ans, 116 Min.)
    • Drama
    • LGBTI
     – Bild: WDR/​Kool/​Filmagentinnen

    Damien und Thomas gehen in dieselbe Klasse eines Gymnasiums in einer Kleinstadt am Fusse der Pyrenäen. Die beiden 17-Jährigen könnten verschiedener nicht sein. Damien wohnt in einem schönen Haus im Tal mit seiner Mutter Marianne , einer Ärztin, während sein Vater als Armeepilot im Ausland im Einsatz ist. Er liebt es, zu kochen, und die Schule fällt ihm leicht. Thomas lebt als Adoptivsohn eines Bauernpaares auf einem abgelegenen Hof in den Bergen. Seinen beschwerlichen Schulweg von eineinhalb Stunden zu Fuss und mit dem Bus nimmt er klaglos auf sich, doch in der Schule tut er sich schwer. Als einziger dunkelhäutiger Junge an der Schule ist er ein Aussenseiter. Zwischen den beiden kommt es immer wieder zu Streitereien und Handgreiflichkeiten. Sie scheinen sich nicht ausstehen zu können, doch der Grund dafür ist auch ihnen selbst nicht ganz klar.
    Als Thomas’ Mutter Christine krank wird, besucht Marianne sie auf dem Bauernhof. Sie empfiehlt ihr viel Ruhe, doch schliesslich muss Christine ins Krankenhaus – es stellt sich heraus, dass sie schwanger ist. Keine einfache Situation für Thomas, der das «richtige Kind» als Konkurrenz sieht. Marianne beschliesst, ihn vorübergehend bei sich aufzunehmen. Sie weiss nichts von den Zusammenstössen zwischen ihm und ihrem Sohn und möchte helfen. Ausserdem gefällt ihr der zurückhaltende Junge.
    Die Feindschaft zwischen den Teenagern droht zu eskalieren. Sie verprügeln sich, bis sie blaue Flecken haben. Als Marianne dies entdeckt, ist sie entsetzt und schickt Thomas wieder weg. Doch in der Beziehung der beiden hat sich etwas verändert. Damien gesteht sich als erster ein, dass er etwas für Thomas empfindet und ihn begehrt. Eine langsame Annäherung zwischen den beiden beginnt.
    Altmeister André Téchiné hat das Drehbuch von «Mit siebzehn» gemeinsam mit Céline Sciamma verfasst, die mit «Tomboy» (2011) und «Bande de filles» bereits das Thema Aussenseiter bearbeitet hat, und auch beim Schweizer Animationsfilm «Mein Leben als Zucchini» als Drehbuchautorin mit dabei war. In der Rolle von Damien überzeugt der Schweizer Kacey Mottet-Klein. Der 20-Jährige, der sein Debüt in Ursula Meiers «Home» gab, ist auch im neuesten Film von André Téchiné, «L’adieu à la nuit», zu sehen.
    Die Kritiken loben «Mit siebzehn» als Coming-of-Age-Drama, in dem starke Gefühle und das jugendliche Begehren auf erfrischend unsentimentale Weise gezeigt werden. «Zeit Online» schreibt: «Wir werden hineingezogen – und André Téchinés Film lässt uns da keine Wahl – in den Strudel von immer weiter um sich greifenden, zunächst unerklärlichen Gefühlen, die die beiden Jungen gegeneinander und, zu Beginn noch im Verborgenen, füreinander entwickeln.» Die «FAZ» spricht von «einem grossen Kinogedicht» und meint weiter: «André Téchiné hat einen Film über jene unbeschreibliche Erfahrung gedreht, die man nur einmal im Leben machen kann.» (Text: SRF)

    Deutsche TV-Premiere29.01.2018WDRDeutscher Kinostart16.03.2017

    Originalsprache: Französisch

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    Streaming & Mediatheken

    Sendetermine

    Do 20.05.2021
    23:30–01:20
    23:30–
    Mo 17.05.2021
    03:55–05:45
    03:55–
    Sa 20.02.2021
    00:45–02:35
    00:45–
    Mi 17.02.2021
    20:15–22:05
    20:15–
    Fr 22.01.2021
    00:20–02:10
    00:20–
    Di 19.05.2020
    00:45–02:30
    00:45–
    Do 11.07.2019
    23:25–01:15
    23:25–
    So 16.06.2019
    00:20–02:10
    00:20–
    Sa 16.02.2019
    20:30–22:20
    20:30–
    Fr 08.02.2019
    00:00–01:50
    00:00–
    Di 30.01.2018
    00:05–02:00
    00:05–

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