Als Kind bezeichnete die Filmemacherin Dominique Margot ihre Mutter als «Geisterkönigin». Dies, weil die Mutter während ihrer Depression oft Monate im abgedunkelten Schlafzimmer verweilte und nur wie ein Geist durch die Gänge der Wohnung huschte. Die Regisseurin schaut zurück in die eigene Biographie. Sie erzählt von ihrer Ohnmacht als Kind, ihrer Wut als Teenager, aber auch von ihrem späten Verstehen, wie viel Mut die Mutter brauchte, um einfach nur weiter zu atmen. Mutig stellt sie sich ihrer eigenen Angst, krank zu werden und versucht Antworten zu finden, weshalb die Mutter depressiv wurde. (Text: SRF)