La Bambolona, die große Puppe

    I 1968 (La Bambolona)
    Komödie (105 Min.)
    Vergeblich versucht der alternde Giulio (<a data-event-category=bildtext-person href="/ugo-tognazzi/filmografie"><u>Ugo Tognazzi</u></a>), die Zuneigung der spröden und blutjungen Ivana (Isabella Rey) zu gewinnen. – Bild: BR/ARD Degeto
    Eigentlich ist es nur eine zufällige Begegnung im Vorübergehen – und doch verliebt sich der Rechtsanwalt Broggini auf der Stelle in die junge Ivana. Obwohl seine Angebetete sich abweisend gibt, folgt er ihr bis nach Hause und bittet bei den Eltern um Erlaubnis, ihr den Hof machen zu dürfen. Doch Ivana zeigt ihrem Verehrer auch dann noch die kalte Schulter, als er um ihre Hand anhält. Dabei ahnt Broggini nicht, welch böse Überraschung das Mädchen für ihn bereithält. Rechtsanwalt Giulio Broggini ist ein Lebemann. In seinem schicken Sportwagen fährt der wohlhabende Jurist durch die Stadt und hält nach hübschen Damen Ausschau. Eines Tages erblickt er in einem Café eine blutjunge Schönheit – und ist Hals über Kopf verliebt. Ivana, so der Name der jungen Frau, zeigt dem alternden Gigolo, der ihr bald unverhohlen nachstellt, jedoch die kalte Schulter. Broggini lässt sich davon nicht schrecken, im Gegenteil: Ivanas Desinteresse scheint ihn umso mehr anzuspornen. Er folgt ihr bis nach Hause und bittet ihre Eltern um die Erlaubnis, sich mit Ivana treffen zu dürfen. Die kleinbürgerlichen Eheleute geben der Bitte des eleganten Anwalts nur zu gerne nach. Am spröden Verhalten ihrer Tochter ändert das allerdings nichts. Ivana verabredet sich zwar regelmäßig mit ihrem Verehrer, seine Annäherungsversuche wehrt sie jedoch ab. Selbst nachdem Broggini bei den Eltern erfolgreich um Ivanas Hand angehalten hat, gewährt diese ihrem Verlobten kaum mehr als einen Blick auf ihre Unterwäsche. Erst kurz vor der Hochzeit erkennt der Anwalt, dass er in eine raffiniert gestellte Falle getappt ist – und dass es für ihn keinen Ausweg gibt. In Franco Giraldis beschwingter Boulevardkomödie „La Bambolona, die große Puppe“ wird ein von Ugo Tognazzi gespielter selbstverliebter Macho gnadenlos bloßgestellt – und das ausgerechnet von einer scheinbar hoffnungslos naiven Kindfrau. Wie oft in den italienischen Komödien dieser Ära wirft Giraldis Film einen sarkastischen Blick auf die in Zwängen und absurden Konventionen erstarrte italienische Klassengesellschaft. Hauptdarsteller Tognazzi, bekannt vor allem aus der Kultkomödie „Ein Käfig voller Narren“, wurde für seine Verkörperung des alternden Lebemannes mit dem Darstellerpreis der italienischen Filmkritik ausgezeichnet. Die Musik stammt von dem Erfolgskomponisten Luis Enriquez Bacalov, der zuvor eine Vielzahl von Filmmusiken für Italowestern, darunter auch Sergio Corbuccis „Django“, komponiert hatte. Auch Regisseur Giraldi hat sich im italienischen Genrekino mit Western wie „Die sieben Pistolen des MacGregor“ und „Mehr tot als lebendig“ Meriten erworben. „Beschwingte, leicht frivole Komödie mit sympathischen Darstellern.“ (Lexikon des Internationalen Films) (Text: BR Fernsehen)
    Originalsprache: Italienisch
    1. Sendetermine
    2. Cast
    3. Crew
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    Sendetermine

      Mi 15.11.2017
    02:00–03:30
    02:00–Das Erste
      Fr 19.08.2016
    23:15–00:45
    23:15–BR Fernsehen
      So 03.01.2016
    00:05–01:35
    00:05–rbb
      Mi 22.01.2014
    00:10–01:40
    00:10–Bayerisches Fernsehen
      Di 30.08.2011
    07:30–09:00
    07:30–WDR
      Mi 19.01.2011
    02:00–03:30
    02:00–Das Erste
      Mo 01.08.2005
    01:05–02:35
    01:05–MDR

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