Kennwort: Morituri

    USA 1964 (Morituri)
    Kriegsfilm/Drama (118 Min.)
    Das vollbeladene Frachtschiff "Ingo" ist auf dem Weg von Japan nach Deutschland in einen US-Konvoi geraten. Kapitaen Mueller (li.) will sein Schiff in die Luft sprengen. – Bild: BR Fernsehen
    Das vollbeladene Frachtschiff "Ingo" ist auf dem Weg von Japan nach Deutschland in einen US-Konvoi geraten. Kapitaen Mueller (li.) will sein Schiff in die Luft sprengen. – Bild: BR Fernsehen
    US-amerikanischer Kriegsfilm von Bernhard Wicki aus dem Jahr 1965. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Werner Jörg Lüddecke. 1942: Ein deutsches Frachtschiff soll kriegswichtigen Rohgummi durch die Blockade in das besetzte Bordeaux bringen. Ein vom britischen Geheimdienst als Standartenführer eingeschleuster deutscher Deserteur (Marlon Brando), genannt Keil, soll das Schiff kapern … 1942: Auf Befehl des Admirals soll das deutsche Frachtschiff Ingo kriegswichtigen Rohgummi durch die Blockade in das besetzte Bordeaux bringen. Das Reiseziel muss vor der Besatzung geheim gehalten werden, denn nur der Erste Offizier ist ein linientreuer Nazi, der Rest der Crew besteht aus Gefangenen des Deutschen Reiches. Der britische Geheimdienst erfährt von der Mission und beauftragt in Indien einen Sprengstoffexperten, der sich als Mr. Crain aus Zürich ausgibt, das Schiff zu kapern. Der kann nicht ablehnen, denn die Briten wissen, dass Crain in Wahrheit der deutsche Deserteur Schröder ist. Er wird als Standartenführer Keil auf das Schiff geschleust. Zuerst läuft es gut für ihn, der linientreue Erste Offizier versucht sich bei dem vermeintlichen SS-Mann einzuschmeicheln. Trotz der täglichen Konflikte zwischen der Mannschaft, dem Ersten Offizier und ihm kann er seine Sabotagearbeit beginnen. Doch als der befehlshabende Admiral an Bord kommt, kann der sich die Anwesenheit des vermeintlichen Standartenführers nicht erklären und fragt in Berlin an. „Morituri“ ist die Verfilmung des Romans von W. J. Lüddecke, der seinen Titel dem berühmten Gladiatorengruß „Morituri te salutant“ („Die Todgeweihten grüßen dich“) entlieh. Lüddecke war im Krieg selbst auf einem Blockadebrecher von Asien nach Deutschland gelangt. Auf diesem authentischen Stoff basiert Bernhard Wickis erster Hollywood-Langfilm, den er drehte, nachdem er an der Seite von britischen und amerikanischen Regisseuren einen Teil des Invasions-Films „Der längste Tag“ (1962) inszeniert hatte. Hollywood bedeutete für Wicki künstlerische, inhaltliche Kompromisse zu Gunsten der Vermarktung und tägliche Demütigungen seines launischen Hauptdarstellers Marlon Brando, der eigentlich unbedingt mit Wicki arbeiten und die Rolle des Deserteurs Crain/Keil übernehmen wollte. „Das Merkwürdige war ja“, erzählte Bernhard Wicki später, „dass man dem Brando trotz allem gar nicht böse sein konnte. Das war ein unglücklicher, zutiefst verstörter Mensch, der jede Woche mindestens einmal bitter weinte und sagte: ‚Entschuldige, dass ich dir so etwas antue, ich weiß, dass es nicht richtig ist, aber es treibt mich, ich kann nicht anders.‘ Er suchte ja meine Nähe und freundete sich mit mir regelrecht an. Deshalb sind wir auch nicht als Feinde auseinandergegangen, im Gegenteil.“ Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: zwei Oscarnominierungen für Kamera und Kostüm 1966. „Das ansonsten übliche Gut-Böse-Schema wird ausdrücklich vermieden; die Antikriegsstimmung wirkt eben nicht aufgesetzt, sondern ist integraler Bestandteil des Films.“ (Gordon Gow, Films and Filmings, Oktober 1965) (Text: BR Fernsehen)
    Originalsprache: Englisch
    1. DVD und Blu-ray
    2. Sendetermine
    3. Cast
    4. Crew
    5. Reviews/Kommentare

    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

      Sa 26.10.2019
    00:40–02:40
    00:40–BR Fernsehen
      Fr 24.11.2017
    23:35–01:30
    23:35–BR Fernsehen
      Do 29.12.2011
    20:15–22:55
    20:15–Das Vierte
      Do 08.09.2011
    20:15–22:55
    20:15–Das Vierte
      Fr 12.08.2011
    20:15–22:15
    20:15–kabel eins classics
      Fr 24.09.2010
    20:15–22:15
    20:15–kabel eins classics
      Fr 08.01.2010
    18:15–20:15
    18:15–kabel eins classics
      Fr 18.12.2009
    11:25–13:30
    11:25–kabel eins classics
      Fr 04.12.2009
    15:30–17:30
    15:30–kabel eins classics
      Fr 20.11.2009
    11:45–13:45
    11:45–kabel eins classics
      Fr 06.11.2009
    14:50–16:50
    14:50–kabel eins classics
      Fr 23.10.2009
    21:45–23:50
    21:45–kabel eins classics
      Fr 02.10.2009
    23:25–01:25
    23:25–kabel eins classics
      Fr 12.06.2009
    11:30–13:30
    11:30–kabel eins classics
      Fr 08.05.2009
    11:00–13:00
    11:00–kabel eins classics
      Fr 24.04.2009
    20:15–22:15
    20:15–kabel eins classics
      Fr 12.12.2008
    23:50–01:50
    23:50–kabel eins classics
      Fr 30.05.2008
    16:25–18:25
    16:25–kabel eins classics
      Fr 16.05.2008
    22:00–00:05
    22:00–kabel eins classics
      Fr 02.05.2008
    12:05–14:05
    12:05–kabel eins classics
      Fr 18.04.2008
    15:10–17:10
    15:10–kabel eins classics
      Fr 15.02.2008
    20:15–22:15
    20:15–kabel eins classics
      So 28.10.2007
    13:40–16:05
    13:40–Das Vierte
      Fr 14.09.2007
    11:20–13:20
    11:20–kabel eins classics
      Fr 31.08.2007
    16:00–18:00
    16:00–kabel eins classics
      So 12.08.2007
    16:00–17:55
    16:00–kabel eins classics
      So 29.07.2007
    10:15–12:15
    10:15–kabel eins classics
      Fr 20.07.2007
    18:15–20:15
    18:15–kabel eins classics
      Fr 29.06.2007
    20:15–22:15
    20:15–kabel eins classics
      So 01.04.2007
    14:10–16:40
    14:10–Das Vierte
      Do 30.12.2004
    15:30–17:25
    15:30–3sat
      Mo 31.08.1998
    03:35–05:40
    03:35–kabel eins
      Sa 29.08.1998
    22:25–00:47
    22:25–kabel eins

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