Eine deutsche Teenagerin (Stephanie Amarell) im Auto irgendwo im Süden der USA.
Bild: MDR/Martin Gasch
Im Süden der USA begegnen sich zwei junge Frauen zufällig in einem Polizeiauto und erleben, ohne ein Wort miteinander zu sprechen, die Ungerechtigkeit, die über ihnen schwebt. Eine deutsche Teenagerin ist in den USA unterwegs, als Sie nach einer Verkehrskontrolle von der Polizei in Gewahrsam genommen wird. Auf dem Rücksitz des Polizeiautos lernt sie eine düstere Seite der USA kennen, voller Vorurteile und Angst vor Überfremdung. Anne Thieme verarbeitet in „Interstate 8“ Erfahrungen, die sie in Kalifornien Ende der 90er Jahre selbst gemacht hat. Der Film wurde von der FBW mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet. (Text: MDR)
Ich habe diesen Film anders verstanden Zuerst das naive deutsche Mädchen, mit den Eltern im Urlaub, das von ein paar Jungs zu einer Party eingeladen wird. Sie kennt die Jungs nicht und ihre Sprachkenntnisse sind dürftig. Sie sind auf dem Weg aus der Stadt und die Jungs machen doppeldeutige Sprüche und lachen. Es gibt eine Polizeikontrolle und es stellt sich heraus - das Auto ist gestohlen, die Jungs vorbestraft. Als die Cops sie wieder bei den Eltern abliefern, wird ihr gesagt: Amerika ist ein gefährliches Land. Du hast Glück gehabt. Sie ist einer Vergewaltigung mit Todesfolge entgangen… Als zweiten Strang sitzt schon ein mexikanisches Mädchen auf dem Rücksitz des Polizeiwagens. Die Mädchen tauschen nur Blicke. Eine Diskriminierung kann ich nicht sehen, sondern eine verschüchterte Ausreisserin.
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