Hände hoch!

    PL 1981 (76 Min.)
    • Drama

    Prolog Während Jerzy Skolimowski neben Bruno Ganz eine Hauptrolle in Volker Schlöndorffs Die Fälschung spielt, erhält er die Nachricht, dass sein Film Hände hoch in Polen nach 14 Jahren die Möglichkeit erhält uraufgeführt zu werden. Die Dreharbeiten finden in Beirut statt und Skolimowski erzählt die Geschichte vom Verbot seines Films mit den Bildern der Ruinen, der vom Bürgerkrieg zerstörten Stadt. Der Wandel in seinem Heimatland Polen macht es Anfang 1981 plötzlich möglich, dass sein Film ohne einen Bürgerkrieg und ohne einen gewaltsamen Aufstand gezeigt werden kann. Seine Erinnerungen wandern zurück bis zum Warschauer Aufstand 1944 und kehren immer wieder zum entscheidenden Wendepunkt in seinem Leben zurück: das Gespräch über das Verbot seines Films im Zimmer 209 der Zensurbehörde in Warschau. Surreale Bilder wechseln ab mit Bildern von den Dreharbeiten mit Schlöndorff und Bildern von Demonstrationen in London für ein freies Polen. Neben Schlöndorff treten in diesem Film Bruno Ganz, Alan Bates, Jane Asher und David Essex auf. Hände hoch Nach Jahren findet ein Treffen von Absolventen einer medizinischen Hochschule statt. Ein Arzt jedoch fehlt. Er schickt einen Brief, der während des Festbanketts verlesen wird. Es ist eine Einladung an die ehemaligen Kommilitonen, ihn in seinem Dorf besuchen zu kommen. Vier ehemalige Studenten folgen der Einladung. Sie verpassen jedoch den Personenzug und reisen in einem Güterwagen. Während der Reise reden sie über persönlichen Wünsche und Ideale, die sie einst den Beruf eines Arztes ergreifen ließ. Sie erinnern sich an die Studienzeit und erkennen, dass ihre Ambitionen sich nicht haben realisieren lassen. Ihr Selbstwert wird nur durch materialistische Dinge repräsentiert. Jeder erhält den Namen des Autos, das er fährt. Die Frau Alfa reist mit ihrem Ehemann Romeo. Ein erfolgreicher Arzt wird nun Opel Rekord gerufen, ein zweiter Wartburg und der Tierarzt Andrzej nennt sich Zastawa. Die vier haben eine gemeinsame zentrale Geschichte aus ihrer Studentenzeit. Sie hingen ein gigantisches Porträt von Stalin auf. Stalin hat auf diesem Bild jedoch zwei Paar Augen. Dies wurde als politische Provokation aufgefasst und die vier Studenten kamen vor Gericht. Lediglich Zastawa hatte den Mut sich der Konfrontation mit der Macht zu stellen und wird von der Universität verwiesen. Es kommt der Verdacht auf, dass Zastawa die Einladung an die ehemaligen Studenten verfasst hat. Am nächsten Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle, wo sie abgefahren sind. Es stellt sich heraus, dass der Güterwagen nur rangiert wurde. Die Ärzte steigen in ihre Autos, die in Reih und Glied vor dem Güterwagen geparkt stehen. Abspann Der Abspann zeigt die Protagonisten des Films, jedoch im Jahr 1981. Lediglich Bogumił Kobiela wird nur mit dem Rücken gezeigt. Der Schauspieler starb bei einem Autounfall 1969.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Hände hoch! (1967) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Originalsprache: Polnisch

    DVD & Blu-ray

    Sendetermine

    Fr 15.06.2001
    23:45–01:00
    23:45–

    Cast & Crew

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