Goya

    DDR 1971
    Spielfilm (166 Min.)
    Durch seinen Freund und Malergehilfen Esteve (Fred Düren, li.) erfährt Francisco de Goya (Donatas Banionis, re.) mehr über die Missstände im Volk. – Bild: ZDF / © Arkadi Sager
    Durch seinen Freund und Malergehilfen Esteve (Fred Düren, li.) erfährt Francisco de Goya (Donatas Banionis, re.) mehr über die Missstände im Volk. – Bild: ZDF / © Arkadi Sager
    Als Hofmaler Ihrer katholischen Majestäten Karl IV. und Maria Luisa von Spanien ist der Künstler Francisco José de Goya zu Ehren und Wohlstand gekommen. Doch ihm, der das spanische Volk liebt und dessen Not und Unterdrückung durch Staat und Inquisition sieht, steht „ein arger Weg der Erkenntnis“ bevor. Erschwert wird er zusätzlich durch seine leidenschaftliche Beziehung zur Herzogin von Alba. Francisco José de Goya y Lucientes (Donatas Banionis), Hofmaler der katholischen Majestäten Karl IV. und Maria Luisa von Spanien, ist ein wohlhabender und angesehener Mann geworden und gilt zu Recht als bedeutender Künstler. Seine Werke zieren die Schlösser und Galerien der reichsten Familien Spaniens. Aber Goya ist ein Mann des Volkes und der Widerspruch zwischen Königstreue und Volksverbundenheit, in dem er steht, beunruhigt ihn zunehmend. Goya sieht das Intrigantentum, die Skrupellosigkeit der Minister am Spanischen Hof, die wirtschaftlich und sozial katastrophale Lage Spaniens und er spürt, dass das Echo der Französischen Revolution kaum einen Widerhall in seinem Land findet. Augustin Esteve (Fred Düren), sein engster Freund, bringt ihn mit spanischen Patrioten zusammen. Unter ihnen ist auch die Sängerin Maria Rosario (Carmela), die sich als Erste vor dem Tribunal der Inquisition nicht schuldig bekennt. Goyas „arger Weg der Erkenntnis“ wird noch erschwert durch seine leidenschaftliche Beziehung zu der bildschönen, aber komplizierten Herzogin von Alba (Olivera Katarina). Lion Feuchtwangers (1884 – 1958) weltberühmter Roman „Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis“ bildete die Vorlage für diesen beeindruckenden Film von Konrad Wolf. Sein Lebensbild des spanischen Malers Goya ist keine der üblichen Künstlerbiografien, obwohl reich an Schauwerten und durchaus publikumswirksam, sondern er schildert einleuchtend die historische Situation, in der Goya lebte und arbeitete und analysiert auf intelligente Weise die Wandlung des erfolgreichen Malers vom höfischen Karrieristen zum engagierten Moralisten. Konrad Wolf verpflichtete für seinen Film Schauspieler aus sieben Ländern. 120 Gemälde und Originalgrafiken Goyas wurden in die Handlung und Dekoration des Films einbezogen. (Text: mdr)
    Alternativtitel: Goya – oder der arge Weg der Erkenntnis
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