Get the Gringo
- USA / MEX / AUS 2012 (96 Min.)
- Action

Kritik: „Mel Gibson bedient sich für ‚Get the Gringo‘ an Filmen von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Aber nach der Devise „Lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht“ funktioniert ‚Get the Gringo‘ gut. [ …] Hinzu kommt, dass das Szenen-Timing auf die Sekunde genau passt, die Musik ebenso schmuddelig-schön ist wie in Tarantinos ‚Django Unchained‘, und auch Mel Gibsons Darstellerensemble überzeugt. Als frühreifer, rauchender und Rache schwörender Bengel kann Kevin Hernandez neben der Hollywood-Größe bestehen, und Dolores Heredia stellt die Mutter willensstark und kämpferisch dar.
Und Daniel Giménez Cacho spielt den leberkranken Javi als einen der schmierigsten Gangster, die je über die Leinwand flimmerten.“ (kino-zeit.de) „ … eigenwilliges und ambitioniertes Actionkino, das längst vergessen geglaubte Tugenden des US-Actionkinos, für die einst Regisseure wie Sam Peckinpah und Walter Hill standen, zu neuem Leben erweckt.“ (filmgazette.de) „Schwarzhumorige Hardboiled-Mixtur aus Knastdrama, ‚Die Klapperschlange‘-Dystopie im ‚City of God‘-Realismus, Action und Texmex-Thriller um einen US-Gangster, der in einem mexikanischen Gefängnis landet.
Mit Mel Gibson als Hauptdarsteller und Produzent.“ (kino.de) „Wie zu besten ‚Payback‘-Zeiten stellt Mel Gibson als hartgesottener Krimineller mit Herz am rechten Fleck Leidensfähigkeit, schwarzen Humor und Charisma in den Dienst eines geradlinigen, kurzweiligen Actionthrillers.“ (video.de) Hintergrund: „Mad Max“-, „Braveheart“- und „Lethal Weapon“-Star Mel Gibson – hier Hauptdarsteller, Co-Drehbuchautor und Produzent in einem – fragte laut „Making of“ den Apple-Gründer Steve Jobs, ob er nicht einen Part im Film übernehmen wollte.
Jobs, zu Beginn begeistert, sagte dann aber mit der Begründung ab, er sei einfach kein großer Schauspieler. Gibson griff dann auf die lustigen Clint-Eastwood-Nachahmungen zurück. Bei den Dreharbeiten in Veracruz erfuhr Gibson, dass ein älterer Statist dort an Krebs litt. Der Hollywood-Star kümmerte sich persönlich: Er organisierte ein Visum beim amerikanischen Botschafter und sorgte dafür, dass (Text: Tele 5)
Mel Gibson schafft sein Comeback als Anti-Held! Brutal, schrankenlos und verdammt kurzweilig kommt der Aktion-Reißer „Get the Gringo“ mit dem Oscar-prämierten und einstigen Hollywood-Schwarm Gibson (‚Was Frauen wollen‘) in der Hauptrolle daher: Als US-Gangster landet Driver (Mel Gibson) in einem mexikanischen Gefängnis. Seine einzige Chance zu überleben ist ein gewitzter Zehnjähriger, dessen Leber dem Knast-Paten Javi (Daniel Giménez Cacho) transplantiert werden soll. Dargestellt wird der Todgeweihte von Jung-Schauspieler Kevin Hernandez (‚Bad Sitter‘). Auch als Regisseur drückte Gibson dem Aktion-Knaller seinen ganz eigenen Stempel auf. Unterstützung bekam er in Sachen Regiearbeit von seinem guten Bekannten Adrian Grunberg, der schon gemeinsam mit Gibson den vielfach ausgezeichneten Aktion-Kracher „Apocalypto“ produzierte. Und auch Drehbuchautor Stacy Peskie wirkte ebenfalls schon an „Apocalypto“ mit – die Erfahrung in Sachen Zusammenarbeit ist dem neuesten Projekt des Trios anzusehen. Mit dem französischen Kamera-Genie Benoît Debie (‚Spring Breakers‘) an der Seite, der der Gefängnisstadt eine glaubhafte Räumlichkeit verleiht, schaffen die Macher in Gemeinschaftsarbeit einen Action-Kracher im Stil der 90er Jahre. Mit einem 20 Millionen US Dollar Budget, finanziert aus Gibsons eigener Tasche, kommt der Crime-Reißer ganz ohne große CGI-Effekte aus: Ein Muss für alle Fans der puren Action. Gibson, der sich in Hollywood aufgrund privater Eskapaden ins Aus schoss, beweist mit „Get the Gringo“ eindrucksvoll, dass er immer noch nicht zum alten Eisen gehört. (Text: VOX)
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