Bestrafung eines gehörlosen Schülers. Bis zu einer Stunde mussten Kinder mit den Büchern auf den ausgestreckten Armen stehen. Ihr Versuch, sich durch Gebärden auszudrücken, sollte so verhindert werden.
Das Leben gehörloser Menschen ist geprägt von einer langen Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung. Trotz vieler positiver Entwicklungen in den letzten Jahren wurde der Wert des „Hörens“ und der Lebensweg gehörloser Menschen oft von anderen bestimmt. Die Dokumentation führt auch in eine ehemalige Gehörlosenschule, in der es vielfach zu Missbrauch kam. Zudem wird die Anerkennung der Gebärdensprache in Österreich thematisiert. (Text: ORF)