Fjorde, Nordkap und Polarlicht

    D 2018 (105 Min.)
    • Dokumentation
    NDR Fernsehen 125 JAHRE HURTIGRUTEN, am Freitag (30.03.18) um 20:15 Uhr. Der Leuchtturm Kråkenes Fyr trotzt seit 112 Jahren dem schroffen Klima an der Westküste. Heute ist er ein Hotel. Und Testplatz für die Haltbarkeit von Außenwandfarben. Weitere Fotos erhalten Sie auf Anfrage. © NDR/​Mathias Schulze, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung „Bild: NDR/​Mathias Schulze“ (S2). NDR Presse und Information/​Fotoredaktion, Tel: 040/​4156–2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de – Bild: NDR/​Mathias Schulze
    NDR Fernsehen 125 JAHRE HURTIGRUTEN, am Freitag (30.03.18) um 20:15 Uhr. Der Leuchtturm Kråkenes Fyr trotzt seit 112 Jahren dem schroffen Klima an der Westküste. Heute ist er ein Hotel. Und Testplatz für die Haltbarkeit von Außenwandfarben. Weitere Fotos erhalten Sie auf Anfrage. © NDR/​Mathias Schulze, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung „Bild: NDR/​Mathias Schulze“ (S2). NDR Presse und Information/​Fotoredaktion, Tel: 040/​4156–2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de

    Sie gilt als die schönste Seereise der Welt: eine Fahrt entlang der norwegischen Fjordküste auf den Hurtigruten. Seit über 125 Jahren verbinden die legendären Postschiffe die Küstenstädte und Dörfer an Norwegens zerklüfteter Küste. Elf Schiffe sind noch heute im Einsatz, um Touristen, Pendler und Fracht vom Süden Norwegens bis hinauf in die Barentssee zu transportieren. Eine beliebte Möglichkeit, entlang der spektakulären Westküste Norwegens zu reisen; für Pauschaltouristen, aber auch für Pendler oder Touristen, die einfach ein Stück auf der berühmten Strecke mitfahren wollen. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten waren die Hurtigruten die Lebensader Norwegens. Begleitet wird die „Kong Harald“ und ihre Crew im Sommer die Küste Norwegens hinauf bis in den hohen Norden.
    Die Sonne geht kaum unter, das gleißende Licht setzt die grünen Fjorde mit ihrer wunderschönen Landschaft in Szene. Blaues Meer, grüne Berghänge, rauschende Wasserfälle, nicht nur der Geirangerfjord, der zum UNESCO-Weltnaturerbe erzählt, strahlt. Start ist in Bergen in Südnorwegen. Die Reise streckt sich über 2.500 Kilometer die gesamte Küste hinauf bis nach Kirkenes an der Barentssee. Es geht über den Polarkreis hinweg, über die Lofoten, am Nordkap vorbei. Mit spektakulären Ausblicken auf die Fjorde und Inseln der norwegischen Küstenwelt. Auf der Strecke liegen 34 Häfen. Die malerischen Städte und Ortschaften an Norwegens West- und Nordküste kann man sich als Passagier gelegentlich nur vom Schiff aus anschauen. Der straffe Linienfahrplan gestattet Landgänge nicht immer. Die Hurtigruten sind eben keine Kreuzfahrtschiffe, sondern Linienschiffe.
    Sie fahren täglich und in der Regel pünktlich, auch zurück. Für viele der kleinen Orte hoch im Norden sind sie noch immer unverzichtbar, um Waren und Frachtgüter zu erhalten oder Fisch und Meeresfrüchte zu verschicken. Das hat sich in den vergangenen 125 Jahren auch nicht groß verändert. Denn in der unwegsamen Küstenregion Nordnorwegens sind die Ortschaften auch heute noch schlecht auf Straßen zu erreichen. Der Landweg ist um vieles beschwerlicher als die Küstenroute. Und Luftfracht ist teuer. Die Hurtigruten prägen seit Jahrzehnten das Leben der Menschen. Darunter die Amerikanerin, die die norwegische Tradition der Salzernte wieder ins Leben gerufen hat. Heute stellen sie und ihr norwegischer Mann vermutlich das beste Salz der Welt her, zumindest behaupten das Spitzenköche.
    Oder die junge Bäuerin, die aus Ziegenmilch köstlichen Käse produziert. Oder der Königskrabbenfischer, der auch bei schlechtem Wetter den gigantischen Krabben nachstellen muss. Die ehemaligen Postschiffe der Hurtigruten prägten das Land und verbinden die Menschen bis heute. Noch Ende der 1970er-Jahre waren die Schiffe der Hurtigruten im Winter für einige Orte die einzige Versorgungsmöglichkeit. Heute bieten die Schiffe der Hurtigruten neben der Belieferung mit Waren vor allem willkommene Abwechslung. Es ist üblich, dass sich die Bewohner der kleinen Orte im Norden während des Be- und Entladens regelmäßig zum Kaffeetrinken auf den Schiffen treffen, neugierig beäugt von den mitreisenden Touristen. Für die Sami, die Ureinwohner Skandinaviens, ist der zunehmende Tourismus auf den Hurtigrouten wichtig.
    Von ihren Rentieren können sie heute nicht mehr leben, von der Vermittlung ihrer Kultur und ihren Traditionen an die Touristen schon. Im Sommer ist das Leben hier hoch im Norden leicht zu führen, doch der Alltag im Winter hart. Im Winter geht die Reise mit dem Schiff südwärts. So hell der Sommer, so dunkel, gelegentlich auch düster und rau geht es auf der Winterpassage zu. Sturm ist an der Tagesordnung. Eine echte Aufgabe für die Crew. Die meisten Passagiere stört das nicht. Sie warten mit großen Kameras auf den Höhepunkt: das Polarlicht. Und sie werden nicht enttäuscht. Wer einmal das Polarlicht beobachten durfte, wundert sich nicht über die mystischen Geschichten der Sami. Norwegens Hurtigruten, eine spektakuläre Seereise im Sommer wie im Winter. (Text: NDR)

    Deutsche TV-Premiere30.03.2018NDR

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    Sendetermine

    So 26.06.2022
    20:15–21:45
    20:15–
    So 01.05.2022
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    01:45–
    Mo 14.02.2022
    02:02–03:30
    02:02–
    So 13.02.2022
    21:02–22:30
    21:02–
    Mi 09.02.2022
    07:30–09:00
    07:30–
    So 06.02.2022
    20:15–21:45
    20:15–
    Sa 25.12.2021
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    20:15–
    Di 21.12.2021
    05:15–06:45
    05:15–
    Mo 20.12.2021
    20:15–21:45
    20:15–
    So 11.04.2021
    20:15–21:45
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    Sa 20.02.2021
    01:45–03:15
    01:45–
    Fr 19.02.2021
    20:15–21:45
    20:15–
    So 08.11.2020
    20:15–21:45
    20:15–
    Mi 01.01.2020
    08:15–10:00
    08:15–
    Do 26.12.2019
    20:15–22:00
    20:15–
    Di 01.01.2019
    18:30–20:00
    18:30–
    Mo 02.04.2018
    11:20–13:05
    11:20–
    Fr 30.03.2018
    20:15–22:00
    20:15–

    Cast & Crew

    Reviews & Kommentare

    • am

      SCHADE, dass die ARD bei der Ausstrahlung im Januar 2019 diese tolle Doku um etwa 15 Minuten gekürzt hat. es fehlen unter Anderem der Ausflug zu den Seeadlern, ein Teil dee Besuchs bei den Sami und die Schneemobil-Tour.
      Aber wahrscheinlich muss alles ins 90-Minuten-Schema gepresst werden.

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