Es geschah am 20. Juli

    D 1955 (It Happened on July 20th, 75 Min.)
    • Historie
    • Drama
     – Bild: BR Fernsehen

    Sommer 1944: Die deutsche Wehrmacht muss vor den Alliierten zurückweichen, der Krieg scheint endgültig verloren. In dieser Situation entscheidet sich eine Gruppe von Militärs zum Widerstand gegen Adolf Hitler. Zum Kreis der Verschwörer zählen Offiziere, Politiker der SPD und des Zentrums, Gewerkschaftler und Kirchenleute. Kopf des Unternehmens „Walküre“ wird Graf Stauffenberg, der am 20. Juli eine Aktentasche mit einer Bombe ins Hauptquartier „Wolfschanze“ in Ostpreußen schmuggelt. Doch der Anschlag misslingt und Hitler überlebt. Am Morgen des 20. Juli 1944 werden die Weichen für ein von langer Hand geplantes Attentat auf Adolf Hitler gestellt. Von dem Anschlag und dem geplanten Staatsstreich erhoffen sich die Verschwörer die Rettung Deutschlands und das Ende des Krieges. Generaloberst a.D.
    Beck, der bis zu den geplanten Neuwahlen als provisorisches Staatsoberhaupt eingesetzt werden soll, bereitet die Proklamation zur Machtübernahme nach Hitlers Tod vor. Generaloberst a.D. Hoepner fährt zu General Olbricht, um von den Räumen des OKH aus (des Oberkommandos des Heeres) die Aktionen zu leiten. Um 10:30 Uhr fliegt Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten und Vertrauten von Haeften zu der von Hitler angesetzten Lagebesprechung in dessen Hauptquartier „Wolfsschanze“ in Ostpreußen. In seiner Tasche transportiert er eine Bombe mit Zeitzünder – ein englisches Modell von höchster Zuverlässigkeit. Ohne Schwierigkeit passieren sie alle Wachen. Doch der Anschlag misslingt und Hitler überlebt.
    Mit „Es geschah am 20. Juli“, auch bekannt unter den Titeln „Aufstand gegen Adolf Hitler“ und „Drei Schritte zum Schicksal“, schuf der am 25. August 1885 im böhmischen Raudnitz geborene und am 29. Mai 1967 in Wien gestorbene Meisterregisseur Georg Wilhelm Pabst eine bis heute eindrucksvolle filmische Aufarbeitung des fehlgeschlagenen Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944. Als besonderes Stilmittel setzt Papst auf eine möglichst exakte, chronologisch genaue Rekonstruktion des Tages des Attentats, den er von den frühen Morgenstunden bis zur standrechtlichen Erschießung der Verschwörer um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg erzählt, der hier von Bernhard Wicki gespielt wird. (Text: BR Fernsehen)

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    Sendetermine

    So 20.07.2014
    23:30–00:40
    23:30–
    So 20.07.2008
    23:20–00:35
    23:20–
    Mo 23.07.2007
    22:50–00:00
    22:50–
    Mo 17.07.2006
    22:55–00:05
    22:55–
    Mi 21.07.2004
    01:10–02:25
    01:10–
    Mo 19.07.2004
    22:50–00:05
    22:50–
    Fr 16.07.2004
    14:30–15:45
    14:30–
    Fr 01.08.2003
    14:30–15:45
    14:30–
    Mo 21.07.2003
    22:50–00:05
    22:50–
    Sa 07.02.1998
    22:00–23:15
    22:00–

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