Die abhandene Welt

    D 2014
    Drama (101 Min.)
    In New York hat ein Freund Sophie (Katja Riemann) einen spontanen Auftritt als Jazz-Sängerin verschafft. – Bild: ZDF und Jan Betke
    In New York hat ein Freund Sophie (Katja Riemann) einen spontanen Auftritt als Jazz-Sängerin verschafft.

    In der Zeitung sieht der alte Paul ein Bild der Operndiva Catarina. Sie hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Frau Evelyn. Paul glaubt nicht an einen Zufall. Er schickt seine Tochter Sophie nach New York, um Catarina aufzusuchen und Details ihrer Herkunft und Vergangenheit zu erfahren. Catarina verhält sich abweisend. Doch Sophie bleibt hartnäckig und stößt auf ein Familiengeheimnis. Drama mit Starbesetzung. Sophie Kromberger (Katja Riemann) verdient mit freien Trauungen ihr Geld, da sie sich allein als Jazzsängerin nicht über Wasser halten kann. Gerade ist sie wieder aus einem Engagement gefeuert worden, weil ihrem Auftraggeber das musikalische Repertoire nicht gefiel. Zu Hause, in der Nähe von Düsseldorf, zeigt ihr Vater Paul (Matthias Habich) Sophie erneut ein Foto der Operndiva Catarina Fabiani (Barbara Sukowa), die in New York lebt und dort gerade die „Norma“ singt. Catarina ist ein verblüffendes Abbild von Pauls verstorbener Frau Evelyn, Sophies Mutter. Paul glaubt nicht an einen Zufall. Er schickt Sophie, die gerade von ihrem Freund (Tom Beck) verlassen wurde, nach New York, um zu ergründen, welche Verbindung Catarina zu seiner Familie hat. Tatsächlich gelingt es Sophie, zu Catarinas innerem Kreis Zutritt zu finden. Das verdankt sie vor allem der Bekanntschaft mit Catarinas Manager Philip (Robert Seeliger), der schnell Gefallen am Besuch aus Deutschland gefunden hat. Catarina wehrt sich lange dagegen, Sophies Fragen zu beantworten. Sie leugnet jede Verbindung zu Evelyn. Catarina ist in Rom bei Rosa (Karin Dor) aufgewachsen. Rosa ist dement und lebt in einem Pflegeheim in der Nähe von New York. Sophie besucht Rosa und zeigt ihr ein Foto Evelyns. Das Foto und die Information, dass Evelyn bereits verstorben ist, bringen Rosa völlig aus der Fassung. Catarina ist stinksauer, dass Sophie Rosa ohne ihre Zustimmung besucht hat. Rosa kannte Evelyn offensichtlich einmal sehr gut. Jetzt, nach vielen Jahrzehnten, ist Catarina bereit, eine kleine Kiste zu öffnen, die ihre Mutter ihr überlassen hat. Darin befinden sich Fotos von einer jungen Rosa und einer jungen Evelyn mit einem Baby in Rom. Sophie und Catarina sind Schwestern, haben aber nicht denselben Vater. Paul wusste nicht, dass seine Frau neben Sophie eine weitere Tochter hatte. Er kannte Catarina bislang nur aus den Medien. Sophie kehrt nach Deutschland zurück. Paul rückt endlich damit heraus, dass Evelyn zu Beginn ihrer Beziehung von einem anderen Mann schwanger war und er sie zu einer Abtreibung zwang – die sie aber nicht durchführen ließ. Stattdessen ging sie lange nach Rom und überließ ihr dort geborenes Kind, ein Mädchen, Rosa. Pauls Bruder Ralf (Gunnar Möller) ist der Vater Catarinas. Das Verhältnis der beiden Brüder ist seit Kindertagen zerrüttet. Paul glaubt, Ralf habe ihm Evelyn und sein Glück nicht gegönnt. Einige Beteiligte müssen sich nach der Aufdeckung ihrer Lebenslügen der Wahrheit stellen, andere einer neuen familiären Konstellation. „Schwestern oder die Balance des Glücks“ heißt ein früherer Film von Autorin und Regisseurin Margarethe von Trotta – er könnte sinnbildlich für einige Filme Trottas stehen, die sich mit dieser Form der Verwandtschaft beschäftigen. Das hat autobiografische Gründe: „Nach dem Tod ihrer Mutter erhielt Margarethe von Trotta den Brief einer Frau, die sich nach Geburtsort und Vorname der Verstorbenen erkundigte. Es stellte sich heraus, dass die Briefschreiberin ihre 15 Jahre ältere Schwester ist, die ihre Mutter nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte.“ (zitiert nach dem deutschen Presseheft zum Film) „Die abhandene Welt“ erlebte ihre glanzvolle Premiere im Februar 2015 bei den 65. Berliner Filmfestspielen. Katja Riemann und Barbara Sukowa singen ihre Parts selbst. Beide haben jenseits der Leinwand Erfahrung als Musikerinnen und mit eigenen Bands. Matthias Habich kennt Margarethe von Trotta bereits seit den ganz frühen Tagen ihrer Karriere: 1976 standen beide als Darsteller in dem historischen Drama „Der Fangschuss“ vor der Kamera, bei der von Trottas damaliger Mann, Volker Schlöndorff, Regie führte. Mit Karin Dor (Rosa) und Gunnar Möller (Ralf) sind zwei Veteranen des deutschen Kinos mit von der Partie. Gunnar Möller starb am 16. Mai 2017 in Berlin, Karin Dor am 6. November 2017 in München. Die 1938 in Wiesbaden geborene Schauspielerin war in den 60er-Jahren eine der populärsten Darstellerinnen des deutschen Films, stand international aber auch in dem Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ und für Alfred Hitchcock in „Topaz“ vor der Kamera. (Text: ZDF)

    Deutsche TV-Premiere31.08.2016Sky CinemaDeutscher Kinostart07.05.2015

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