Der Kongress

    F / IL / B / PL / L / D 2013 (The Congress, 123 Min.)
    • Animation
    Erst 20 Jahre, nachdem Robin Wright (Robin Wright, Mitte) ihre Gestik, Mimik und ihr gesamtes Ausdrucksrepertoire von den Miramount Studios hat einscannen lassen, hat sie wieder einen öffentlichen Auftritt. Als das Studio die nächste Revolution der Filmproduktion verkündet und mit der authentischen Robin für ihr neues Produkt wirbt, kommt es während der Gala, zu der die geladenen Gäste nur in Gestalt ihrer Avatare erscheinen, zu einem Zwischenfall: Rebellen stürmen die Bühne und behaupten, das Leben der Menschen sei nur noch eine manipulierte Halluzination. – Bild: ARD Degeto/​Pandora Film
    Erst 20 Jahre, nachdem Robin Wright (Robin Wright, Mitte) ihre Gestik, Mimik und ihr gesamtes Ausdrucksrepertoire von den Miramount Studios hat einscannen lassen, hat sie wieder einen öffentlichen Auftritt. Als das Studio die nächste Revolution der Filmproduktion verkündet und mit der authentischen Robin für ihr neues Produkt wirbt, kommt es während der Gala, zu der die geladenen Gäste nur in Gestalt ihrer Avatare erscheinen, zu einem Zwischenfall: Rebellen stürmen die Bühne und behaupten, das Leben der Menschen sei nur noch eine manipulierte Halluzination.

    Robin Wright (Robin Wright) gilt als launische Diva, die mit Rollenangeboten sehr wählerisch umgeht und Filmproduzenten schon viel Geld gekostet hat. Doch inzwischen hat die charismatische Darstellerin den Zenit ihrer glänzenden Laufbahn überschritten. Um ihren Starruhm zu sichern, unterschreibt sie auf Drängen von Studioboss Jeff Green (Danny Huston) und ihres langjährigen Agenten Al (Harvey Keitel) ihren letzten Vertrag. Wie schon einige Darsteller vor ihr lässt Robin ihre Gestik, ihre Mimik sowie ihr gesamtes Ausdrucksrepertoire einscannen. Mit dem Erwerb des Images „Robin Wright“ können die Miramount Studios nun ihr digitales Abbild beliebig oft in Filmproduktionen einsetzen – sie selbst wird nicht mehr gebraucht. Während ihr altersloses Ebenbild in zahllosen Fantasyfilmen erscheint, verschwindet das Original in der Versenkung.
    Erst 20 Jahre später hat sie wieder einen öffentlichen Auftritt, als das Studios die nächste Revolution der Filmproduktion verkündet und mit der authentischen Robin für ihr neues Produkt wirbt. Doch während der Gala, zu der die geladenen Gäste nur in Gestalt ihrer Avatare erscheinen, kommt es zu einem Zwischenfall: Rebellen stürmen die Bühne und behaupten, das Leben der Menschen sei nur noch eine manipulierte Halluzination. Mit dieser bildgewaltigen Fantasie über die Zukunft des manipulierten Menschen lotet Ari Folman die Grenzen des Kinos neu aus. Nach dem bewegenden Intro, in dem Stars wie Harvey Keitel, Danny Huston und Robin Wright auftreten, katapultiert der Film seine Figuren in eine psychedelische Welt aus farbenprächtigen Animationen.
    „Der Kongress“ verblüfft als entfesselter Bilderrausch, der zuweilen an Klassiker wie „Yellow Submarine“ erinnert. Der israelische Visionär entwickelt die faszinierende Verknüpfung von Realfilm und Animation weiter, die schon „Waltz with Bashir“ zu einem Publikumserfolg machte. Bei dieser fantastischen Kinoreise greift Folman auf eine Vorlage des polnischen Kultautors Stanislaw Lem zurück, der das Science-Fiction-Genre mit Klassikern wie „Solaris“ prägte. (Text: ARD)

    Deutsche TV-Premiere21.01.2018Das ErsteDeutscher Kinostart12.09.2013

    Originalsprache: Englisch

    DVD & Blu-ray

    Streaming & Mediatheken

    Sendetermine

    Fr 05.08.2022
    01:10–03:00
    01:10–
    So 12.09.2021
    00:20–02:15
    00:20–
    Sa 15.08.2020
    00:25–02:15
    00:25–
    Mo 25.02.2019
    00:55–02:48
    00:55–
    Do 12.07.2018
    23:45–01:40
    23:45–
    Sa 27.01.2018
    23:40–01:35
    23:40–
    Mo 22.01.2018
    20:15–22:10
    20:15–
    So 21.01.2018
    23:35–01:28
    23:35–

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