Das Lehrerzimmer

D 2023 (98 Min.)
  • Drama
 – Bild: Judith Kaufmann/​Alamode Film

Carla Nowak tritt eine neue Stelle als Lehrerin an einem Gymnasium an. Die Mathematik- und Sportlehrerin unterrichtet mit Begeisterung und Idealismus, sodass manch alteingesessener Lehrer den Kopf schüttelt. Als es an der Schule zu einer Reihe von Diebstählen kommt, verdächtigt Carlas Kollege Thomas rasch einen Schüler türkischer Herkunft. Das will Carla nicht glauben und versucht, dem Täter oder der Täterin eine Falle zu stellen. Ihr Trick funktioniert; sie hat eine Aufnahme, auf der die Bluse der Täterin zu sehen ist. Doch die Erkenntnis bringt für Carla ein Dilemma mit sich. Auf der Aufnahme ist mit grosser Sicherheit die Schulsekretärin Frau Kuhn zu sehen. Das ist Oskars Mutter, Carlas begabtester, aber auch schüchternster Schüler. Zudem hat Carla nicht damit gerechnet, dass Frau Kuhn als Reaktion eine Kampagne gegen Carla startet.

«Das Lehrerzimmer» ist der vierte Spielfilm des deutschen Regisseurs Ilker Çatak. Er traf mit dem Drama, das aktuelle Fragestellungen aufnimmt und gekonnt keine einfachen Antworten liefert, einen Nerv. «Das Lehrerzimmer» wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und war deutscher Kandidat für den Oscar des Besten Fremdsprachigen Films 2024. Die Uraufführung des Films fand an der Berlinale 2023 statt. Die Tageszeitung lobte damals die Hauptdarstellerin Leonie Benesch als «Entdeckung der Berlinale». Nur knapp vier Jahre später ist Benesch vielen Kinogängerinnen und -gängern bekannt. Sie spielte unter anderem im Schweizer Erfolgsfilm «Heldin» von Petra Volpe. (Text: SRF)

Deutscher Kinostart 04.05.2023Deutsche TV-Premiere 18.02.2026 arte

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Sendetermine

Mi. 28.10.2026
23:00–00:35
23:00–
Di. 08.09.2026
01:59–03:25
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Mo. 07.09.2026
20:15–21:50
20:15–
Mo. 04.05.2026
20:15–21:45
20:15–
Mo. 02.03.2026
14:00–15:35
14:00–
Mi. 18.02.2026
20:15–21:50
20:15–

Cast & Crew

Reviews & Kommentare

  • am

    Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an. Aufgeblaeht und am Ende keine Loesung. Wenn ich interlektuellen Stoff brauche lese ich ein Buch oder schliesse mich einem Forum an. Abends brauche ich einen Film zum abschalten. Und sowas wird fuer einen Oskar vorgschlagen. Irgendwas stimmt hier nicht.
    • (geb. 2000) am

      Es ist kaum zu glauben, dass dieser Film nicht nur für den Oscar nominiert war, sondern es sogar unter die Top 15 schaffte und unter anderem den exzellenten Film „Die Bauern“ hinter sich ließ.

      Die Hauptfigur liefert entweder eine unbeholfene Leistung ab oder ist, auf Geheiß des Regisseurs, eine unbeholfene, oberflächliche Figur. Nebenbei bemerkt: Wenn es sich um eine „Polin“ handelt, warum heißt sie dann Carla und spricht sie so peinlich schlecht Polnisch?

      Das zentrale Problem des Films lässt sich in 15 Minuten lösen, und die anderthalbstündige Aufblähung macht das Ganze einfach nur langweilig. Er wurde ganz offensichtlich „für Festivals“ und „Preisverleihungen“ produziert, ohne jegliche Leichtigkeit oder Spontaneität: 5/10
      • am

        "Das zentrale Problem des Films lässt sich in 15 Minuten lösen"

        Ja? Und wie sieht diese Lösung aus?

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