Das Herz der Bärin

    USA / CZ / D / RUS 2001 (The Heart of the Bear)
    Liebesfilm / Drama (121 Min.)
     – Bild: arte

    Den zivilisationsmüden, aber abenteuerlustigen Esten Nika zieht es im Winter zur Jagd in die sibirische Taiga. Mit dem Todesschuss auf einen Bären fordert er sein Schicksal heraus, denn die zugehörige Bärin heftet sich friedfertig an seine Fersen. Im nächsten Winter, Nika hat inzwischen die temperamentvolle Dorflehrerin Gitya geheiratet, begegnet er in der Taiga einer in Pelz gehüllten Frau, die nur Laute von sich gibt. Der Hast des städtischen Lebens müde, kommt der junge, abenteuerlustige Este Nika (Rain Simmul) als Jäger in die sibirische Taiga. Fernab der Zivilisation will er sich selbst finden. Den Sommer verbringt er in einem Dorf unter Ureinwohnern, die ihn mit den Mythen des Nordens vertraut machen und Geologen, Goldwäschern sowie allerlei Abenteurern. Und er begegnet der lebenslustigen Lehrerin Gitya (Dinara Drukarova), die ihm eine gute Ehefrau sein möchte. Den Winter aber zieht es Nika in eine selbstgezimmerte Waldhütte, um in der einsamen Wildnis zu jagen. Dabei trifft er auf zwei Bären. Als das männliche Tier ihn angreift, ist er gezwungen, es zu töten. Der andere Bär, ein Weibchen, begegnet ihm hingegen ohne Feindseligkeit, bevor es wieder in der Taiga verschwindet. Im nächsten Winter zieht es Nika wieder in die Taiga. Eines Tages stellt er fest, dass jemand heimlich seine Fallen leert. Er stellt für den Dieb ein Wolfseisen auf und findet darin wenig später eine in Pelz gehüllte junge Frau (Ilyana Pavlova). Sie spricht kein Wort und stößt nur Laute aus. Nika nimmt sie mit in seine Hütte, pflegt sie gesund und verliebt sich in sie. Doch dann verschwindet sie in den Weiten der Taiga. Mit den Mitteln des magischen Realismus erzählt der Film, der nach dem gleichnamigen Roman des estnischen Schriftstellers Nikolaj Baturin entstand, ein abenteuerliches und romantisches Drama um die Suche eines jungen Mannes nach innerem Gleichgewicht. In der gleichnishaften Geschichte spielt der Bär, der in der sibirischen Etymologie eine wesentliche Bedeutung hat, die zweite Hauptrolle. Der estnische Regisseur drehte die internationale Koproduktion unter schwierigen Bedingungen zwei Jahre lang in Sibirien und im nördlichen Uralgebiet. So versagte die Technik bei Temperaturen unter – 40°C und der ursprünglich eingesetzte Zirkusbär spielte in der ungewohnten Natur verrückt. Der letztlich im Film zu sehende Bär gehört einem privaten Besitzer und ist ungefähr drei Meter groß. und andere. (Text: mdr)

    Sendetermine

    Do 23.10.2014
    23:35–01:35
    23:35–
    Mo 09.09.2013
    22:50–00:50
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    Mo 13.12.2010
    22:50–00:50
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    Mo 02.10.2006
    00:25–02:25
    00:25–
    Mi 20.09.2006
    22:40–00:45
    22:40–
    Mi 20.10.2004
    22:45–00:50
    22:45–

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