Begegnung in Venedig

    F / CDN 1998 (Hasards ou Coïncidences, 120 Min.)
    • Melodram
     – Bild: ARD Degeto

    Die Italienerin Miriam (Alessandra Martines), eine erfolgreiche Ballerina und Mutter des achtjährigen Serge (Arthur Cheysson), lernt in den Gassen von Venedig den charmanten Pierre (Pierre Arditi) kennen. Er ist ein ebenso schöngeistiger wie attraktiver Kunsthändler, der jedoch vor allem davon lebt, Gemälde renommierter Maler eigenhändig zu fälschen und sie für viel Geld an ahnungslose Sammler zu verkaufen. Vom ersten Moment an fühlen Miriam und Pierre sich auf magische Weise zueinander hingezogen. Und obwohl Miriam seine Avancen zunächst zurückweist, entwickelt sich zwischen ihr und Pierre eine überaus intensive Liebesbeziehung. Auch der kleine Serge, der alles mit seiner Videokamera filmt, freundet sich sehr schnell mit dem neuen Partner seiner Mutter an.
    Eines Tages nimmt Pierre Mutter und Sohn mit auf eine große Reise, um Serges größte Wünsche zu erfüllen: die Eisbären Kanadas zu beobachten, den Klippenspringern von Acapulco bei ihren „Todessprüngen“ zuzusehen und einen kanadischen Eishockeystar zu treffen. Aber noch bevor die Reise richtig begonnen hat, kommen Pierre und Serge bei einem Bootsausflug auf tragische Weise ums Leben. Von Trauer, Schmerz und Depression zunächst wie gelähmt, findet Miriam schließlich einen Weg, um mit dem Verlust umzugehen: Alleine bereist sie all jene Orte, die sie mit Serge und Pierre besuchen wollte – und fertigt mit Serges Kamera ein „Erinnerungsvideo“ an. Dann aber wird ihr die Kamera gestohlen.
    Während Miriam mit einer neuen Kamera die gesamte Reise noch einmal wiederholt, landet das gestohlene Gerät durch Zufall bei dem Philosophen und Performance-Künstler Marc (Marc Hollogne). Als der das unfertige Video sieht, ist er auf Anhieb fasziniert von der geheimnisvollen Frau. Seine Obsession für Miriam entwickelt sich immer mehr zu einer bizarren „Liebe auf Distanz“ – und er setzt alles daran, Miriam persönlich zu begegnen. Mit „Begegnung in Venedig“ hat der französische Regie-Altmeister Claude Lelouch ein poetisches Liebes-Melodram inszeniert. In faszinierenden Bildern und kunstvoll verschachtelten Handlungssträngen erzählt der Film von Liebe und Verlust, von Schicksal und Zufall. In der Hauptrolle brilliert Lelouchs Ehefrau Alessandra Martines. In weiteren Rollen sind Pierre Arditi und der kanadische Theatermacher Mac Hollogne zu sehen. (Text: ARD)

    Originalsprache: Französisch

    Sendetermine

    Mo 14.09.2020
    01:40–03:35
    01:40–
    Sa 25.05.2019
    03:50–05:45
    03:50–
    Sa 25.05.2019
    00:00–01:55
    00:00–
    Mo 07.08.2017
    01:40–03:35
    01:40–
    So 19.10.2014
    00:15–02:10
    00:15–
    Mi 28.08.2013
    04:05–06:00
    04:05–
    Di 05.08.2008
    23:20–01:15
    23:20–
    Mo 29.10.2007
    00:00–01:55
    00:00–
    Sa 14.02.2004
    12:55–14:55
    12:55–
    Sa 01.03.2003
    13:10–15:10
    13:10–
    Mo 03.06.2002
    02:05–03:50
    02:05–
    Sa 01.06.2002
    20:15–22:15
    20:15–

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