Almost there

    CH/J/USA/E/GB 2016
    Spielfilm (80 Min.)
    Bild: SRF/Intermezzo Film/Jacqueline Zünd
    Almost there – SRF/Intermezzo Film/Jacqueline Zünd
    Was geschieht, wenn man zum ersten Mal den Vorhang lüftet und einen Blick auf die Kulissen des letzten Akts des eigenen Lebens wirft? Regisseurin Jacqueline Zünd inszeniert nach ihrem vielfach preisgekrönten Erstling „Goodnight Nobody“, in dem sie atmosphärisch dicht dem Zustand der Schlaflosigkeit nachspürte, auch hier gekonnt kondensierte Wirklichkeit, herausdestilliert aus jahrelangen, intensiven Recherchen. Sie widmet sich einer Stimmung von sanfter Melancholie sowie der Erfahrung existenzieller Einsamkeit, in der die Menschen ganz auf sich selbst zurückgeworfen sind. Denn ihren Protagonisten stellt sich die Frage, wer man ist, wenn plötzlich alle sinnstiftenden Elemente wie Arbeit, Kinder oder Lebenspartner wegbrechen. Wie begegnet man dem Gespenst der Nutzlosigkeit in unserer arbeitsorientierten, von protestantischer Ethik geprägten Gesellschaft? „Für mich erzählt mein Film nicht primär vom Altern, sondern vom Leben und den existenziellen Fragen, die sich aufdrängen. Es sind Fragen, die schon in jungen Jahren aufflackern, sich später jedoch mit dem Bewusstsein der Endlichkeit zuspitzen“, präzisiert Jaqueline Zünd. In stilisierten, sorgfältig arrangierten Bildern von ausgesuchter Schönheit entsteht so eine zarte Studie darüber, wie nahe Leere und Erfüllung oft beieinanderliegen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere: 10.09.2018 arte

    Streams

    ARTE Mediathek

    Sendetermine

    Di11.09.201800:40–01:55arte (OmU)
    00:40–01:55
    Do05.04.201800:05–01:25SRF 1 (CH)
    00:05–01:25

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