Agonie

    D / A 2016
    Drama (93 Min.)
    Thomas, 18 Jahre alt, ist Wehrdienstleistender und wohnt mit Eltern und Geschwistern in einer engen Gemeindebau-Wohnung. Seine Zeit vertreibt er sich mit YouTube-Videos, regelmäßigem Krafttraining und Feiern. – Bild: BR/​HFF
    Thomas, 18 Jahre alt, ist Wehrdienstleistender und wohnt mit Eltern und Geschwistern in einer engen Gemeindebau-Wohnung. Seine Zeit vertreibt er sich mit YouTube-Videos, regelmäßigem Krafttraining und Feiern.

    Ein junger Mann tötet seine Liebhaberin und zerstückelt die Leiche. Während über das Motiv völlige Unklarheit herrscht, werden in Wien Kopf, Torso und Gliedmaße in verschiedenen Müllcontainern gefunden. Der 24-jährige Student Christian lernt die 19-jährige Sandra kennen und verliebt sich. Aus bürgerlichen Verhältnissen stammend, gibt er vor mehr zu sein als er ist. Unter großem Druck lernt er verbissen fu¨r die schwerste Prüfung des ersten Studienabschnitts und fällt, ohne es zu beabsichtigen, seiner überarbeiteten Mutter zur Last. Alex hingegen, ein 18-jähriger Wehrdienstleister, wohnt mit Eltern und Geschwistern in einer engen Gemeindebauwohnung. Seine Zeit vertreibt er sich mit YouTube Videos, regelmäßigem Krafttraining und Feiern. Nach einem Konflikt mit der Polizei wird er festgenommen. Am Ende steht ein Mord, für den einer der beiden verantwortlich ist. Regisseur David Clay Diaz schafft mit seinem ersten Kinofilm „Agonie“ einen atmosphärischen und durchdachten Film, der seine Weltpremiere 2016 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2016 in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ feierte und dort für den Best First Feature Award nominiert wurde. Zahlreiche Festivals, wie das Fantasia International Filmfestival Montreal oder die Diagonale – Festival des Österreichischen Films folgten. David Clay Diaz wurde mit dem Kulturpreis Bayern 2016 ausgezeichnet. „David Clay Diaz erforscht eine unerhörte Begebenheit, zeigt, ohne zu erklären, blickt distanziert auf ein Geschehen, das einen tief aufwühlt. Zugleich aber geht er nicht den Weg der reinen kalten Nüchternheit, sondern lässt den Zuschauer herankommen, stößt nicht ab, sondern empfängt: Mit einer sehr kraftvollen Inszenierungsleistung hält Agonie souverän die Waage zwischen emotionaler Immersion und berichtender Außenperspektive.“ (Kino-Zeit) (Text: BR Fernsehen)

    Deutsche TV-Premiere06.06.2017Das ErsteDeutscher Kinostart15.12.2016

    DVD & Blu-ray

    Streams & Mediatheken

    Sendetermine

    Do 08.04.2021
    01:45–03:10
    01:45–
    Di 31.10.2017
    00:30–01:55
    00:30–
    Fr 09.06.2017
    22:40–00:10
    22:40–
    Mi 07.06.2017
    00:50–02:23
    00:50–

    Cast & Crew

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