1994 ist Recep Tayyip Erdoğan ein politischer Nobody – doch er hat ein Ziel: Er will ganz nach oben. Mit einer überraschenden Strategie gewinnt er die Bürgermeisterwahl in Istanbul – er mobilisiert die Frauen, sie tragen ihn zum Sieg. Als Bürgermeister inszeniert er sich erfolgreich als Stimme der Unterdrückten und als Macher einer Millionenstadt. Für viele wird er zum Hoffnungsträger. Andere sehen ihn als islamistische Gefahr. Sein Aufstieg ruft mächtige Gegner auf den Plan:
Das Militär, Hüter des säkularen Staates, zwingt seine politische Bewegung in die Knie. Erdoğan widersetzt sich – und zahlt einen hohen Preis. Als er religiöse Diskriminierung anprangert und ein Gedicht rezitiert, wird er verurteilt, muss ins Gefängnis und erhält Politikverbot. Seine Karriere scheint beendet. Doch auf dem Weg in die Haft geschieht das Unerwartete: Hunderttausende feiern ihn wie einen Popstar. Ist dies wirklich sein Ende – oder erst der Anfang? (Text: WDR)
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