Die dritte und letzte Folge von „Die Supermacht Natur“ spielt in den großen Ozeanen der Welt. Der Kollisionskurs von Millionen von winzigen Sardinen und ihren Feinden hat schon Monate zuvor begonnen, und dennoch treffen sie wie jedes Jahr am selben Ort zur selben Zeit aufeinander – in einer spektakulären Schlacht, in der beide Parteien die „Intelligenz“ der ganzen Gruppe mobilisieren, um ihre Ziele durchzusetzen. Eine andere Zerreißprobe wartet auf Tausende von Pinguinen in der Antarktis. Mit dem Ende des Sommers ist auch die Nistzeit vorbei und die Jungtiere verlassen die Kolonie, um ihr Leben im Meer anzutreten. Während sie sich am Ufer für den großen Sprung ins Meer versammeln, liegen die hungrigen
Seeleoparden auf den Sandbänken bereits auf der Lauer … Wer springt zuerst? Und wo? Ein Platz in der ersten Reihe ist hier nicht immer der beste. Der Sprung wird für einige Tiere fatale Folgen haben. Bald drängen immer mehr Pinguine nach und zwingen die ersten, zu springen … Die größten Migrationen spielen sich in den Ozeanen ab: Alljährlich schwimmen Millionen von Sardinen an der Küste Afrikas entlang, dicht gefolgt von einem Heer von Haien, Delphinen, Walen und Wasservögeln. Jedes Jahr treffen Jäger und Gejagte zur selben Zeit aufeinander – und liefern sich eine spektakuläre Schlacht. Was veranlasst die Sardinen dennoch immer wieder dazu, diesen offensichtlichen Selbstmordkurs einzuschlagen? (Text: BBC Germany)