Der siebte Teil der zehnteiligen Dokumentationsreihe besucht drei historisch bedeutende Orte in Italien.
(1): Der Ponte Vecchio in Florenz:
Über den Arno führt eine der berühmtesten Brücken der Welt, der Ponte Vecchio. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Brücke von Juwelierläden gesäumt. Die letzte echte Juwelierwerkstatt auf dem Ponte Vecchio ist heute das Geschäft der Fratelli Piccini. Bereits seit vier Generationen geht die Familie auf der Brücke ihrem Gewerbe nach. Der Ponte Vecchio birgt auch ein Geheimnis. Über den Ständen und Werkstätten verläuft ein Teil des „Corridoio Vasariano“, eines ein Kilometer langen geheimen Gangs.
(2): Das Kolosseum in Rom:
Vor 2000 Jahren zog das Amphitheater bis zu 70.000 Zuschauer an. Die Archäologin Marina Giustini, die im Kolosseum arbeitet, beschreibt den Ablauf eines Tages, an dem Spiele ausgetragen wurden: Das Amphitheater war 50 Meter hoch und hatte einen Umfang von 530 Meter, das Fundament war 13 Meter tief. Am Vormittag fanden Raubtierkämpfe statt. Die Käfige der Tiere befanden sich in den unterirdischen Gewölben, in denen auch das Dekor für die Spiele gebaut wurde. 28 Aufzüge brachten die Tiere und Kulissen in weniger als acht Minuten in die Arena. Die besten Plätze auf den
unteren Rängen waren zugleich die gefährlichsten.
Ein mit Elefantenstoßzähnen bestückter Metallzaun trennte sie von der Arena. Zusätzlich standen Bogenschützen zum Schutz der Zuschauer vor den Raubtieren bereit. Während der Mittagspause wurden Todesurteile vollstreckt. Die Hinrichtungen wurden wie Schauspiele inszeniert. So stellte man zum Beispiel den Ikarus-Mythos nach, indem man einem Verurteilten Flügel anschnallte und ihn von einem Felsen stürzte. Nachmittags gehörte die Arena den größten Helden der Römer: den Gladiatoren.
(3): Der Stromboli:
Der Vulkanologe Marco ist einer der offiziellen Vulkanführer am Stromboli. Zurzeit beaufsichtigt er im Auftrag des Zivilschutzes die Bauarbeiter, die an den gefährlichsten Stellen Schutzhütten errichten. Der Stromboli ist einer der aktivsten und bestüberwachten Vulkane der Welt. 2002 löste ein ungewöhnlich starker Lavafluss einen Tsunami aus. Am Vulkanhang liegt das Dorf Ginostra. Dessen Bewohner sind sich der Gefahr bewusst, in der sie leben. Am 5. April 2003 fielen glühende Lavabrocken auf die Häuser und Straßen. Monica und Gianluca, Inhaber des Gemischtwarenladens in Ginostra, erzählen, wie die 25 Dorfbewohner den Winter verbringen und wie sie mit der ständigen Bedrohung umgehen. (Text: arte)
Deutsche TV-PremiereDi. 29.08.2006arteOriginal-TV-PremiereDi. 29.08.2006arte France
Sendetermine
Di. 15.12.2009
07:30–08:00
07:30–
Di. 08.12.2009
18:30–18:55
18:30–
Sa. 17.05.2008
10:10–10:35
10:10–
Fr. 09.05.2008
16:35–17:05
16:35–
Di. 27.03.2007
11:30–12:00
11:30–
Di. 13.03.2007
20:15–20:45
20:15–
Di. 05.09.2006
11:30–12:00
11:30–
Di. 29.08.2006
20:15–20:40
20:15– NEU
Erhalte Neuigkeiten zu Der Himmel über Europa direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung.Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Der Himmel über Europa und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
Reviews & Kommentare
Erinnerungs-Service per E-Mail
TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Der Himmel über Europa online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.