Club Folge 3: WEF: Machtzentrum oder Auslaufmodell?
Folge 3
WEF: Machtzentrum oder Auslaufmodell?
Folge 3
Zum 48. Mal trifft sich die Crème de la Crème der internationalen Wirtschaftsmächte in Davos. Mittendrin der Globalisierungsgegner, Provokateur und Populist Donald Trump. Zeichen einer neuen WEF-Ära? Das Treffen auf 1560 Höhenmetern hat seine eigenen Rituale und Regeln, entschieden wird nichts. Es wird vorbereitet, verhandelt und vernetzt, wenn sich 1900 Geschäftsleute, 300 Politiker und 70 Staats- und Regierungschefs zum Austausch treffen. Das WEF will unter dem Motto «Das Schaffen einer gemeinsamen Zukunft in einer zerrissenen Welt» (Creating a Shared Future in a Fractured World) die Risse in der Gesellschaft an der Wurzel anpacken. Trump mit seiner «America first-Devise» und das WEF, das sich für eine möglichst globale Wirtschaft stark macht, stehen sich dabei diametral entgegen. «Der Wandel geschieht nicht einfach so. Es liegt in unserer Hand, den Zustand der Welt zu verbessern», sagt WEF-Gründer Klaus
Schwab. Hält das WEF, was es verspricht oder hat der elitäre Hort der «Davos Men» den Anschluss an die Welt verloren? Brauchen diese disruptiven Zeiten ein neues, ein anderes WEF, heute wo vor allem Internetfirmen wie Google oder Alibaba die ökonomische Globalisierung vorantreiben? Und welche Eigenschaften brauchen die Leader der Zukunft, um die Welt wirklich zu verändern? Die «Club»-Diskussion mit Barbara Lüthi u.a. mit: Martin Naville, Direktor schweizerisch-amerikanische Handelskammer Hannes Schmid, Fotograf und Gründer Hilfswerk «Smiling Gecko» in Kambodscha Oliver Classen, Public Eye, schweizerische NGO für globale Gerechtigkeit Nicola Forster, Gründer & Präsident «foraus – Forum Aussenpolitik», Mitgründer Innovationsplattform «Staatslabor», Advisory Board WEF Open Forum, WEF Global Shaper Nicole Brandes, internat. Management-Coach, Gründerin Think Tank «Zukunftsinstitut», ehemalige Managerin (Text: SRF)