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    • 51. Ich will arbeiten
      Folge 51

      „Besonders normal“ stellt diesmal Arbeitnehmer mit Behinderung vor, die es abseits von Behindertenwerkstätten auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft haben. Etwa der Schweißer Ingo Hoffmann. Ingo Hoffmann übt seinen Beruf aus, obwohl ihm eine Hand fehlt. Auch der querschnittsgelähmte Rafael Spitz wollte nach seinem Unfall unbedingt wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurück: einen 25 Tonnen Lader. Ohne das persönliche Engagement der Mitarbeiter sowie der Firma geht es nicht. Das „Johann Joos Tief- und Straßenbau“-Unternehmen hat für Rafael Spitz extra den Radlader behindertengerecht umbauen lassen. Auch die „Raumwerkerei“ in Bremerhaven beschäftigt Mitarbeiter mit Behinderung. Von den knapp 50 Mitarbeitern sind 20 schwerbehindert, viele von ihnen haben keinen Schulabschluss und keine Ausbildung. Ihr Chef heißt Günther Kerchner und ist Geschäftsführer. Der studierte Raum- und Stadtplaner arbeitete schon während seines Studiums mit Wohnbaugesellschaften und Stadtverwaltungen zusammen. Sein Ziel: Städte für Langzeitarbeitslose, Einwanderer und Menschen mit Behinderung lebenswerter zu machen. Doch viele Unternehmen zahlen lieber eine Ausgleichszahlung und umgehen so die Anstellung von Menschen mit Beeinträchtigung. Denn diese fürchten steigende Sozialkosten und langfristige, schwer kündbare Arbeitsverträge. Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung liegt für das Jahr 2018 bei 11,7 Prozent und ist damit so tief wie nie zuvor auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 01.02.2019 3sat

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      01.02.201912:30–13:003sat NEU
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