5 Folgen
1. Der Grand Canyon
Folge 1 (43 Min.)Die Dokumentation führt durch den Grand Canyon, jene 450 Kilometer lange, offene Wunde in der Erdkruste des kargen Südwestens der USA. Er ist 450 Meter tief und an einigen Stellen fast 30 Kilometer breit. Der Film zeigt dies in atemberaubenden Bildern, gedreht mit einer Flying-Cam, einem Oscar-prämierten Luftaufnahmesystem, das aus einem knapp zwei Meter langen, ferngesteuerten Hubschrauber besteht. Der kann bis zu 110 Kilometer pro Stunde schnell sein und dabei nur wenige Zentimeter hoch über Land und Wasser fliegen und durch engste Schluchten jagen.Neben der ungewöhnlichen Fauna und Flora dieser Region schildert der Film auch die Geschichte ihrer Besiedlung durch die verschiedensten Indianerstämme. Historische Aufnahmen zeigen frühe Forscher bei der Eroberung des Canyon und wie später der Tourismus seinen Siegeszug startet. Es hat auch zahlreiche Versuche gegeben, die Gewalt des Colorado River, der den Canyon wesentlich mitbestimmt, zu zähmen. Doch trotz allen menschlichen Drucks hat sich der Canyon letztlich immer wieder als unbezähmbar erwiesen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 14.06.2004 arte 2. Das Tote Meer
Folge 2 (43 Min.)Die heutige filmische Reise führt ins Heilige Land, in das Gebiet, wohin schon Abraham die Kinder Israels führte, wo Jesus lebte und starb, und wo Mohamed in den Himmel auffuhr. Und mitten in dieser Region, nicht weit von Bethlehem und Jerusalem entfernt, liegt das eigentliche Ziel: das Tote Meer. Jahrtausendelang hielt man seine Ufer für verflucht, sah man in den gähnenden Abgründen der Randberge das Tor zur Hölle. Dieser Ruf der Gottverlassenheit wird durch Fakten untermauert: Das Tote Meer liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Punkt aller Kontinente. Im Sommer klettern die Temperaturen auf weit über 40 Grad Celsius. Regen ist praktisch unbekannt. Was aber dem Toten Meer zu seinem Namen verhalf, ist sein größter Fluch: sein Wasser ist derart salzig, das alle Fische darin zugrunde gehen.Dennoch kommen schon seit Urzeiten alljährlich unzählige Menschen, um sich in seinem Wasser treiben zu lassen, Erholung oder sogar Heilung zu finden. Der Film erzählt die Entwicklung dieser Region in beeindruckenden Bildern. Ungewöhnlich sind die raffinierten 3-D-Computeranimationen, die längst Vergangenes lebendig machen und in Sekundenschnelle Jahrtausende überbrücken. In der geschickten Kombination von Trick- und Realaufnahmen offenbart sich das Tote Meer als ein faszinierender Ort sowohl sagenhafter Zivilisationen als auch als Schauplatz erdgeschichtlicher Umwälzungen und großer menschlicher Konflikte. Das gilt für damals genau so wie für heute. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 15.06.2004 arte 3. Der Ayers Rock
Folge 3 (43 Min.)Der Ayers Rock ist ein Felsenriese, der schon seit den Zeiten der Dinosaurier in der Nähe der geografischen Mitte Australiens höher als ein Wolkenkratzer aufragt. Benannt wurde er Ende des 18. Jahrhunderts nach dem damaligen obersten Verwaltungsbeamten Südaustraliens, Sir Henry Ayers. Der Berg ist weltweit so bekannt, dass ihn australische Werbeleute gerne als Markenzeichen benutzen. Die Aborigines, die Ureinwohner, verehren diesen Monolithen, dessen Basis mehr als neun Kilometer umfasst, schon seit Jahrtausenden als heiligen Berg.Sie nennen ihn Uluru. Für sie ist er ein wichtiges Symbol ihres Kampfes um Landrechte und das Überleben ihrer uralten Kultur. Heute tobt der Konflikt vor allem darum, wie man diesen heiligen Felsen am besten respektiert und vor der ständig wachsenden Touristenschar schützt. Der Film zeigt die Entwicklung des Berges mit Hilfe modernster 3-D-Computeranimationen. Kombiniert mit aktuellen Aufnahmen, werden historische Prozesse, die Jahrmillionen dauerten, in Sekundenschnelle verdeutlicht. Rekonstruktionen früherer Expeditionen lassen die Besessenheit erkennen, mit denen nach diesem Berg gesucht wurde, der lange Zeit nur aus Legenden bekannt war. Zusammen mit Vertretern von Ureinwohnern, deren Stämme hier seit Urzeiten siedeln, gelingt es dem Team die einzigartige Fauna und Flora, die sich um den Berg herum ausgebreitet hat, zu dokumentieren. Und nicht zuletzt sind es die Geschichten, die diese Menschen erzählen, die die Filmemacher zu beeindruckenden Bildern inspiriert haben. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mi. 16.06.2004 arte 4. Der Kilimandscharo
Folge 4 (43 Min.)Die Dokumentation führt in den Osten Afrikas, auf einen Berg, der fast 6.000 Meter in den Himmel ragt. Obwohl er in den Tropen liegt, wird seine Spitze von Eis bedeckt. Er ist der höchste freistehende Vulkan der Welt. 200 Jahre war er nur der Legende nach bekannt. Westliche Wissenschaftler weigerten sich sogar lange Zeit, an seine Existenz zu glauben. Für die Menschen, die auf seinen Hängen leben, ist er jedoch schon immer von großer spiritueller Bedeutung. Er ist ihr heiliger Berg: der Kilimandscharo. Doch nicht nur für die Ureinwohner, auch für unzählige Menschen aus anderen Teilen der Welt ist er von unwiderstehlicher Faszination.Alljährlich kommen Abertausende, nur um einmal auf dem weißen Dach Afrikas zu stehen. Die Dokumentation folgt einer Gruppe von zehn Wanderern, die in ihrem Urlaub alles versuchen, um den Berg zu bezwingen. Ihr Abenteuer wird sechs Tage dauern. Doch längst nicht alle kommen am Ziel ihrer Träume an. Neben den Bildern der ungewöhnlichen Vegetation auf diesem Riesenberg und den abenteuerlichen Erlebnissen der Wandergruppe zeigen historische Aufnahmen frühe Forscher bei der gefährlichen Erkundung der weiten Bergregion und wie der Tourismus seinen Siegeszug startet – mit allen Problemen, die dem Kilimandscharo heute zu schaffen machen. In der Kombination von raffinierten Trick- und hautnahen Realaufnahmen lassen die Filmemacher längst Vergangenes wieder lebendig werden. So schaffen sie es beispielsweise, die Entstehung des Kilimandscharo, die Hunderttausende Jahre dauerte, in Sekundenschnelle nachzuvollziehen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 17.06.2004 arte 5. Die Niagarafälle
Folge 5 (43 Min.)In jeder Sekunde tosen fast zwei Millionen Liter Wasser über 100 Meter breite, steil abfallende Felswände spektakuläre 50 Meter tief in einen brodelnden Kessel hinunter. Der Film zeigt dies in atemberaubenden Bildern, gedreht mit einer Flying-Cam, einem Oscar-prämierten System für Luftaufnahmen, das auf einem knapp zwei Meter langen, ferngesteuerten Hubschrauber beruht. Der kann bis zu 110 Kilometer pro Stunde schnell sein und dabei nur wenige Zentimeter über Land und Wasser fliegen und durch engste Schluchten jagen. In diesen ungewöhnlichen Landschaftsaufnahmen wird auch für den Zuschauer die Faszination direkt spürbar, die diese „donnernden Wasser“, wie sie in der Sprache der Indianer genannt werden, seit eh und je auf die Besucher aus aller Welt ausüben, seien sie nun Forscher oder Touristen, Anwohner oder Abenteurer.Zudem nutzen die Filmemacher raffinierte 3-D-Computeranimationen, die längst Vergangenes wieder lebendig machen und in Sekundenschnelle viele Jahrtausende überbrücken. In der geschickten Kombination von Trick- und Realaufnahmen offenbaren sich die Niagarafälle als ein faszinierender Ort, der noch längst nicht alle Geheimnisse preisgegeben hat. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 18.06.2004 arte
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