2026/2027
«Publikums-Arena» zum Hitzesommer und seinen Folgen
Folge 1
Bild: SF1Verdorrte Felder, ausgetrocknete Flüsse und tagelang Temperaturen weit über 30 Grad: Mehrere starke Hitzewellen und eine extreme Trockenheit prägen den Sommer 2026.Der Ausnahmesommer macht diversen Branchen zu schaffen: Die Landwirtschaft kämpft mit Futterengpässen und schlechten Erträgen, die Fischerei bangt um den Lebensraum der Fische und auch den Wäldern setzt der Hitzesommer zu. Derweil leidet auch die Bevölkerung – besonders für ältere Menschen kann die Hitze rasch gefährlich werden. Vier Betroffene berichten In der «Publikums-Arena» erzählen Menschen aus besonders betroffenen Bereichen von ihrem Alltag und den Folgen der Hitze. Zu Gast sind eine Rentnerin, ein Landwirt, ein Fischer sowie ein Förster. Zudem diskutieren Politikerinnen und Politiker über die Rolle des Bundesrats: Hat er zu Recht keine ausserordentliche Lage ausgerufen? Reichen die bestehenden Gesetze aus, um künftigen Hitze- und Trockenheitsperioden zu begegnen? Und muss sich die Schweiz an den Klimawandel anpassen oder mehr Anstrengungen unternehmen, um das Klima zu schützen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 21. August 2026 in der «Arena»: - Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; - Ernst Wandfluh, Nationalrat SVP/BE; - Corina Gredig, Fraktionspräsidentin GLP und Nationalrätin GLP/ZH; und - Hanspeter Hilfiker, Präsident Schweizerischer Städteverband und Stadtpräsident Aarau/FDP. Publikumsgäste: - Martin Flury, Landwirt und Präsident Verband Schweizer Zuckerrübenpflanzer; - Monika Rellstab, Rentnerin; - Thomas Kuhn, Förster und Präsident Zürcher Forstpersonal; und - David Bittner, Geschäftsführer Schweizerischer Fischereiverband. Ausserdem im Studio: - Gaudenz Flury, Redaktionsleiter SRF Meteo. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 21.08.2026 SRF 1 «Abstimmungs-Arena» zur Neutralitätsinitiative
Folge 2Bild: SF1Am 27. September kommt die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität » vors Volk. Die Initiative fordert eine strikte Neutralitätspraxis und will die Neutralität in der Verfassung als «immerwährend und bewaffnet» bezeichnen. Bündniskooperationen sollen laut dem Initiativkomitee verboten werden, ausser bei einem direkten Angriff auf die Schweiz oder bei Vorbereitungen auf einen solchen Angriff. Zudem wären wirtschaftliche Sanktionen nur noch dann erlaubt, wenn sie der UN-Sicherheitsrat beschliesst.Die Neutralität der Schweiz ist bereits seit 1848 in der Bundesverfassung verankert und dient der Sicherheit und der Unabhängigkeit. Sie orientiert sich am völkerrechtlichen Neutralitätsrecht, das beispielsweise einen Beitritt zu einem Militär- oder Verteidigungsbündnis wie der Nato faktisch verhindert. Die Schweiz hat heute aber einen gewissen Handlungsspielraum und kann etwa mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihre Sicherheit zu stärken, oder Sanktionen gegen Kriegsparteien übernehmen. Neutralitätsinitiative – Schutz vor Konflikten oder ein Sicherheitsrisiko? Das Pro-Lager – darunter die SVP und die Organisation Pro Schweiz – will unser Land mit der Vorlage konsequent aus internationalen Konflikten heraushalten. Die Verfassungsänderung sei ein wirksames sicherheitspolitisches Instrument, um die Schweiz vor Krieg und politischer Abhängigkeit zu schützen. Die Gegenseite – darunter SP, FDP, Mitte, Grüne und GLP – warnt hingegen vor einer Einschränkung der Handlungsfähigkeit und der Sicherheit der Schweiz. Kooperationen mit Verteidigungsbündnissen wie der Nato so stark einzuschränken, würde die Sicherheit unseres Landes aufs Spiel setzen. Zudem würde die Initiative Aggressoren in einem Krieg begünstigen, weil die Schweiz kaum noch Sanktionen gegen kriegsführende Staaten verhängen könnte. Welche Folgen hätte die Neutralitätsinitiative für die Bevölkerung der Schweiz? Sorgt sie für mehr Sicherheit – oder gefährdet sie diese gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 28. August 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Walter Wobmann, Präsident Abstimmungskomitee - Monika Rüegger, Nationalrätin SVP/OW - Michael Götte, Nationalrat SVP/SG Gegen die Vorlage treten an: - Ignazio Cassis, Bundesrat und Vorsteher EDA - Cédric Wermuth, Co-Präsident SP - Marianne Binder, Vizepräsidentin Die Mitte (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 28.08.2026 SRF 1
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