Die Trotzkis

    Die Trotzkis

    D 1993–1994
    Deutsche Erstausstrahlung: 14.12.1993 Das Erste

    Die Trotzkis sind schlichte Gemüter, denen der deutsch-deutsche Alltag hart zusetzt. Sie sind Ossis aus Überzeugung: lieber Rotkäppchensekt statt Veuve Cliquot. Herbert Trotki sitzt am liebsten daheim – und doziert über die Tücken der Marktwirtschaft. Der Kamikaze des Ostens im Dauerclinch mit Kredithaien und Immobilienmaklern … (Text: rtv 49/1993)

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    12-tlg. dt. Comedyserie von Uwe Wilhelm und Rainer Otto, Regie: Günter Meyer.

    Familie Trotzki lebt in einer Mietwohnung in Leipzig. Vater Herbert (Heinz Rennhack) ist Taxifahrer, seine resolute Frau Rosa (Christine Harbort) arbeitslos. Die beiden haben zwei missratene Kinder: Tochter Margot (Diana Urbank) ist der Prototyp von blond und blöd, Sohn Benno (Michael Stutz) ist dick, primitiv und säuft permanent Bier.

    Die Serie sollte ursprünglich der Gegenschlag der Ostdeutschen gegen die Ossi-Hasser-Serie Motzki werden. Das ging daneben, da sich kaum ein Ostdeutscher mit der Familie Trotzki identifizieren konnte und die meisten darüber empört waren, wie der Ossi als solcher in der Serie dargestellt wurde. Von der Konstellation her erinnerte Die Trotzkis eher an Ein Herz und eine Seele, was aber natürlich auch kein Vorteil war.

    Die halbstündigen Folgen liefen dienstags um 21.05 Uhr.

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