In den Arnika- und Bärwurzwiesen der Teuschnitz-Aue befindet sich das größte Brutgebiet des Braunkehlchens in Oberfranken. Die Ranger und Rangerinnen des Naturparks Frankenwald versuchen mit großem Einsatz dem in Bayern vom Aussterben bedrohten Vogel wieder auf die Beine zu helfen. Die RangerInnen von links: Jan van der Sant, Ines Gareis und Christiane Veit.
Bild: Nikolai Ritzkowsky / BR
Das Schieferland, zwischen Oberfranken und Thüringen gelegen, ist kaum bekannt. Eindrucksvolle Landschaften, geprägt durch jahrhundertealten Schieferabbau, beheimaten eine einzigartige Natur. Im Film werden Menschen vorgestellt, die diese Region prägen. Der Frankenwald ist ein zentraler Teil des Schieferlands und umfasst Deutschlands bedeutendstes Brutgebiet des Schwarzstorchs – doch dessen Lebensraum ist bedroht. Durch die massive Ausbreitung des Borkenkäfers gingen zehntausend Hektar Wald verloren. Fachleute erfassen deshalb die aktuellen Brutplätze.
Der Film zeigt, wie sie dem scheuen Waldbrüter auf die Spur zu kommen. Mitten im Frankenwald liegt zudem das letzte aktive Schieferbergwerk Bayerns: das Schieferwerk Lotharheil. Besitzer Manfred Teichmann holt tonnenschwere Schieferblöcke
aus 500 Metern Tiefe und ermöglicht besondere Einblicke in die Untertagewelt. In den Arnika- und Bärwurzwiesen der Teuschnitz-Aue befindet sich das größte Brutgebiet des Braunkehlchens in Oberfranken. Die Ranger und Rangerinnen des Naturparks Frankenwald versuchen mit großem Einsatz dem in Bayern vom Aussterben bedrohten Vogel wieder auf die Beine zu helfen.
Das Schiefermuseum in Ludwigstadt zeigt die historische Bedeutung des Schiefers. Schulklassen können dort sogar eigene Schiefertafeln fertigen. Manja Hünlein und Siegfried Scheidig demonstrieren den aufwendigen Weg vom Sammeln geeigneter Steine im alten Bruch bis zum fertigen Produkt. Der Filmautor Markus Schmidbauer porträtiert engagierte Menschen, die das Schieferland schützen, gestalten und lebendig halten. (Text: BR)
Deutsche Streaming-PremiereMo. 23.03.2026ARD MediathekDeutsche TV-PremiereMo. 20.04.2026BR