Benigno Zaccagnini (Gigio Alberti, li.) ist nicht der Einzige, der Eleonora Chiavarelli (Margherita Buy, 2.v.l.) und ihrer Familie sein Beileid bekundet. Sie will es aber nicht hinnehmen, dass von ihrem Mann gesprochen wird, als wäre er bereits gestorben.
Bild: Anna Camerlingo
Eleonora Chiavarelli ist die Ehefrau des entführten Politikers Aldo Moro. Die fromme Katholikin erfährt in der Kirche von der Tat. Als sie anschließend den Tatort besichtigt und schließlich zu Hause Ruhe sucht, scharen sich um sie schon die Paparazzi. Je länger die Geiselnahme andauert, desto angespannter werden die permanent unter Beobachtung stehenden Familienmitglieder – doch „Nora“ behält einen kühlen Kopf. Sie wendet sich hilfesuchend an Benigno Zaccagnini, Generalsekretär der Democrazia Cristiana, der an Moros „historischem Kompromiss“ mitgearbeitet hat, sowie an weitere weltliche und geistliche Würdenträger, die allesamt auch
Wegbegleiter ihres Mannes waren.
Mario Moretti, Anführer der Roten Brigaden, wendet sich schließlich sogar direkt an Nora, da er glaubt, dass sie die Regierung zum Einlenken bringen kann. Doch das alles ist vergeblich, die Regierung unter Giulio Andreotti verhandelt nicht mit den Entführern. Nora erhält von den Parteifreunden ihres Mannes nichts als Vertröstungen. Eine letzte Hoffnung der Familie, den liebevollen Vater wiederzufinden, liegt in der Aussage einer Nonne, die in der Nachbarschaft verdächtige Vorkommnisse beobachtet haben will. Und Nora gelingt es, Innenminister Cossiga zu überzeugen, der Spur nachzugehen … (Text: arte)
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