unvollständige Episodenliste, Seite 9

  • Jedes dritte Kind in Pakistan geht nicht zur Schule – das gilt vor allem für Angehörige der Volksgruppe der Paschtunen. (Text: Phoenix)
  • Warum wünschen sich so viele Amerikaner, dass Donald Trump noch einmal ins Weiße Haus gewählt wird? Jasmyn Jordan ist jung, schwarz und studiert Politikwissenschaften und internationale Beziehungen in Iowa. Jack Gilchrist hat in den 70ern in der Luftwaffe gedient, er ist weiß und führt mit seinem Sohn eine metallverarbeitende Fabrik. Jesus Marquez ist Mitte 40, ist in Mexiko aufgewachsen und macht eine Radio-Show. Alle drei eint, dass sie glühende Trump-Unterstützer sind. Wir sind nach Iowa, New Hampshire und Nevada gereist, um sie kennen zu lernen und ihre Motive zu verstehen. (Text: Phoenix)
  • 15 Min.
    Der Wolf ist zurück in Deutschland! Was von Tierschützern als gute Nachricht gefeiert wird, ist für andere ein Grund zur Sorge. Denn die Rückkehr der Raubtiere bedeutet auch, dass immer wieder Schafe oder Ziegen den Wölfen zum Opfer fallen – sehr zum Leidwesen von Landwirten. Nachdem sie im 19. Jahrhundert in Westeuropa nahezu ausgerottet waren, gibt es Schätzungen zufolge heute mehr als 20.000 Wölfe in ganz Europa, in Deutschland sind es etwa 1.600 Tiere – Tendenz steigend. Für Bauern werden die Raubtiere immer mehr zum Problem. Die EU hat 2025 den Schutzstatus der Tiere daher heruntergesetzt, in Deutschland wurden Wölfe ins Jagdrecht aufgenommen. So soll der Abschuss der Tiere erleichtert werden – mit dem Ziel, die Bestände zu kontrollieren. Kritiker halten das jedoch für ungerechtfertigt und nicht effektiv. Sie bemängeln, es gebe keine wissenschaftliche Grundlage für die Entscheidung. Nutztiere wie Schafe könnten auch ohne mehr Abschüsse besser geschützt werden. DW-Reporterin Aditi Rajagopal hat sich in Niedersachsen mit Befürwortern und Gegnern der Wolfsjagd getroffen und will wissen: Wie können Mensch und Wolf in Zukunft zusammenleben? (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 04.05.2026 Phoenix
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 05.05.2026
  • In Spanien herrscht eine massive Wohnungskrise, illegale Hausbesetzungen steigen rasant an. Ángela Mendoza hat eine unkonventionelle Art gefunden, Wohnungen ihren Eigentümern zurückzugeben. (Text: Phoenix)
  • Jeden Tag arbeiten, aber abends auf der Straße schlafen? Das ist Realität für tausende Menschen in Deutschland, die trotz Job keine Wohnung finden. Attila Kokas arbeitet bei der Berliner Stadtmission als Gärtner. Denny Wagner ist Koch und bereitet in einer Notunterkunft Essen für Obdachlose zu. Während Denny seit einigen Monaten in einer kleinen simplen Hütte ohne Strom übernachtet, schläft Attila auf der Straße, bevor er sich frühmorgens zur Arbeit aufmacht. Beide finden trotz ihrer Jobs keine bezahlbare Wohnung in Berlin. Ein Schicksal, das sie mit nicht wenigen Menschen in Deutschland teilen. Denn gerade in Großstädten ist der Wohnungsmarkt angespannt. Menschen, die aus der Obdachlosigkeit kommen und Geringverdiener trifft das besonders hart. Wie kann man den Weg aus der Wohnungslosigkeit schaffen? (Text: Phoenix)
  • Vor einem Jahr verschwand Perla Yajaira. Sie ist eine von Tausenden Vermissten in Mexiko. Ihre Familie fand ihre Handtasche in den Überbleibseln eines Rekrutierungszentrums des organisierten Verbrechens in Jaliso – ein Ort, an dem Menschen hingerichtet wurden. Perlas Eltern zogen an den Ort ihrer Entführung. Seitdem suchen sie nach ihr. Doch die mexikanischen Behörden erschweren die Suche; die Regierung versucht, die Gewaltexzesse zu vertuschen. Am Ende ihrer Suche fahren die Eltern zu der Ranch in Jaliso, auf der ihre Tochter offenbar ihre letzten Stunden verbracht hat – in der Hoffnung, dass es doch irgendwann weitere Hinweise auf Perlas Schicksal gibt. (Text: Phoenix)
  • Mit Deutschlandfahnen gehen sie auf die Straße, mit Trommeln und Pfeifen: In Mosambiks Hauptstadt Maputo fordern die ‚Madgermanes‘ Gerechtigkeit. Julio Faizal Lakha ist einer von ihnen. Vor vier Jahrzehnten kam er nach Ostdeutschland, in die damalige DDR. Dort sollte er eine gute Ausbildung bekommen und anschließend eine gut bezahlte Arbeit – doch es kam anders, die Realität war weniger rosig. Die Hälfte seines Lohns wurde einbehalten und Julio auf später vertröstet. So wie ihm erging es rund 17.000 weiteren Vertragsarbeitern. Mit der Wiedervereinigung 1990 kehrten die meisten zurück in die Heimat. Den ausstehenden Lohn haben sie bis heute nicht erhalten. Und deshalb demonstrieren sie weiter, laut und rhythmisch, ganz im Süden Afrikas, jeden Mittwoch um elf. (Text: Phoenix)
  • In der Ukraine ist Yehor Oliynik einer von vielen Soldaten, die sich gegen den russischen Angriff stemmen – und etwas Besonderes. Im Kampf verlor er ein Bein, doch auch mit Prothese will er weiterkämpfen. Nicht alle sind darüber glücklich. (Text: Phoenix)
  • Khatuna Jakeli liebt Schneeglöckchen. Nicht nur weil sie weiß und zart sind, sondern weil sie ihr Geld bringen. Die Georgierin wandert jedes Jahr von April bis Mai in die Berge von Adscharien im Kaukasus und sammelt die Zwiebeln der Wildblumen. Die werden dann nach Holland verkauft und von dort aus in die Blumengeschäfte in ganz Europa verschickt. Die Kaukasus-Republik liefert jedes Jahr 22 Millionen der Schneeglöckchen, davon 15 Millionen aus freier Wildbahn. Ein dickes Geschäft, von dem nur wenig für Khatuna Jakeli bleibt. Dabei ist es für sie die wichtigste Einnahmequelle. (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 05.06.2022 YouTube
  • Die Möwen und die Wattwürmer erkennen ihn wahrscheinlich schon von weitem: Knud Knudsen läuft alle paar Tage durchs norddeutsche Watt. Barfuß in kurzer Hose und mit dem Postsack auf dem Rücken. Immer dieselbe Strecke – von der Nordseeinsel Pellworm aus bringt er die Post zur Hallig Süderoog. Dort lebt genau eine Familie, aber auch die muss Briefe und Päckchen pünktlich bekommen. (Text: Phoenix)
  • Cyril Maillot trägt auf La Réunion die Post aus. Und das ist wörtlich zu nehmen: Im Tropenparadies im Indischen Ozean sind manche Dörfer nicht über Straßen zu erreichen. Maillot macht sich darum mit dem Rucksack voller Post auf den Weg. Er geht zu Fuß dorthin, wo Autos nicht fahren dürfen: ins Berggebiet Mafate. Eine mehrtägige Wanderung über enge Pfade und steile Aufstiege. Und das bei jedem Wetter. (Text: Phoenix)
  • 15 Min.
    Tagsüber bedient der 26 jährige Ali Othman Gäste in einem Restaurant in Beirut. Nachts riskiert er als freiwilliger Rettungshelfer sein Leben, wenn er zu Einsätzen nach Luftangriffen ausrückt. Zwischen Überleben und Pflicht verkörpert Ali eine Generation, die in einem vom Krieg geprägten Land gezwungen ist, zwei Leben zu führen. Alis Familie wurde aus den südlichen Vororten Beiruts vertrieben, sie sind zur Sicherheit in die Berge geflohen. Aber Ali sieht sie nur selten. Stattdessen schläft er in kurzen Etappen in der Basis des Zivilschutzes stets in Bereitschaft, jederzeit einsatzfähig. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Di. 12.05.2026 Phoenix
  • Sie sind vor der Gewalt und dem Terror der Taliban geflohen: Millionen Afghanen haben über die Jahrzehnte im benachbarten Pakistan Zuflucht vor Krieg und Konflikten gefunden. Viele haben dort ihre Familien gegründet und einen Großteil ihres Lebens verbracht. Doch jetzt fordert Pakistan sie auf, das Land zu verlassen – oft selbst dann, wenn sie offizielle Dokumente haben. (Text: Phoenix)
  • Miriam und Tua, zwei junge Muslimas, aufgewachsen in Deutschland. Sie erzählen ihre ganz persönliche Geschichte. Die O-Ton-Reportage beschreibt ihre Zerrissenheit zwischen den Kulturen, die Bedeutung, die ihre Religion für sie hat, ebenso wie ihre Erfahrungen von Diskriminierung und Rassismus und nicht zuletzt ihre Hoffnungen für die Zukunft. (Text: Phoenix)
  • Vasyl und Tatyana sind ein Rentnerehepaar aus Kamjanka in der Ostukraine. Beide verloren bei Minenunfällen ein Bein und leben heute mit Prothesen. Ihr Haus und Hof sind ihr ganzer Stolz: Hier haben sie ihre Kinder großgezogen, hier versorgen sie sich selbst mit Gemüse, Eiern und Fleisch. Sie wollen bleiben und haben eigentlich auch keine Wahl. (Text: Phoenix)

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