bisher 4 Folgen
1. Trumps Kriegskabinett (1)
Folge 1
Tulsi Gabbard, Pete Hegseth, JD Vance, Donald Trump, Marco Rubio, Susie Wiles, Stephen Miller.Bild: ORF/PBSDie Dokumentation untersucht, warum Donald Trump trotz seines Wahlversprechens, keine neuen Kriege zu beginnen, in seiner zweiten Amtszeit verstärkt auf militärische Einsätze setzt. Im Zentrum steht der inzwischen seit drei Monaten andauernde Konflikt mit dem Iran, der internationale Politik und Finanzmärkte erschüttert und die republikanische Partei vor den Zwischenwahlen belasten könnte. Anhand von Interviews mit Trump-Verbündeten, früheren Regierungsmitarbeitern, Diplomaten, Militärexperten und Journalisten zeichnet der Film nach, wie Trump ein loyales Kabinett um Marco Rubio, Pete Hegseth, Stephen Miller, Susie Wiles, Tulsi Gabbard und JD Vance formte.Dieses unterstütze seine Strategie, amerikanische Stärke international zu demonstrieren. Die Dokumentation kontrastiert das neue Team mit Trumps erster Regierung, deren Mitglieder ihn laut Kritikern häufiger bremsten. Sie beleuchtet Einsätze im Jemen, in Venezuela und im Iran sowie Vances anfängliche Vorbehalte gegen den Iran-Krieg. Zugleich fragt sie nach den langfristigen Folgen dieser Entscheidungen für Trumps politisches Vermächtnis und die weltweite Ordnung. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 16.09.2026 ORF III Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 20.05.20262. Trumps Kriegskabinett (2)
Folge 2Bis vor kurzem fühlte sich Europa unter dem Atomschirm der USA noch sicher. Dann überfiel Russland die Ukraine, und Donald Trump wurde wiedergewählt. Seitdem haben sich die transatlantischen Beziehungen deutlich verschlechtert. Europa muss sich stärker um eine eigene nukleare Abschreckung kümmern, fordern Experten. Nur: Welche Optionen haben die Europäer überhaupt? Vor über 70 Jahren, mit der Gründung der Nato, versprachen die USA, Europa auch nuklear gegen einen sowjetischen Angriff zu verteidigen.Lange hat die atomare Abschreckung funktioniert – bis Russland die Ukraine angriff und mit dem Einsatz von Atomwaffen drohte. Mit Donald Trumps Wiederwahl haben sich die transatlantischen Beziehungen deutlich verschlechtert. Wie verlässlich ist der amerikanische Schutzschirm noch? Und welche Optionen hat Europa, sich selbst zu schützen? Große Hoffnungen ruhen auf Frankreich. Es ist das einzige Land in Europa mit einem Atomwaffenarsenal, das komplett unabhängig von den USA ist. Das Vereinigte Königreich, die zweite Atommacht in Europa, hat zwar eigene atomare Sprengköpfe und U-Boote, aber die Trägerraketen stammen aus den USA. Im Sommer 2025 unterzeichnen der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer einen Vertrag, der die nuklearen Beziehungen der beiden Staaten vertieft, mit dem Ziel größerer nuklearer Unabhängigkeit Europas. Doch Experten zweifeln, ob eine Abschreckung ohne das große Arsenal der USA im Hintergrund funktioniert. Im März 2026 verkündet Macron eine neue französische Nukleardoktrin: Ab sofort soll es eine enge strategische Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Nachbarn geben, auch nuklear. Denn längst wird in Ländern wie Deutschland und Polen über eigene nationale Atombomben-Programme diskutiert. In Polen sind 40 Prozent der Bevölkerung inzwischen dafür. Auch das Thema einer gemeinsamen „europäischen Bombe“ ist auf dem Tisch. Kann das funktionieren – und vor allem: Wie sinnvoll ist das? Die Zweifel der Experten sind groß. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 30.09.2026 ORF III Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 27.05.20263. Die Macht neuer Allianzen
Folge 3Russlands militärisches Arsenal zwischen sowjetischem Erbe, modernen Waffensystemen und Hyperschallwaffen.Bild: ORF/ARTE FRANCE/Bonne Pioche TélévisionWie stark ist Russland wirklich? Die Dokumentation wirft einen Blick auf Wladimir Putins Arsenal zwischen sowjetischem Erbe, modernen Raketensystemen und internationaler Unterstützung. Tausende Panzer, Raketen und Munitionsdepots aus sowjetischer Zeit stehen neben dem Anspruch, mit Hyperschallwaffen militärisch weltweit führend zu sein. Doch der Krieg gegen die Ukraine offenbart auch Schwächen: Systeme werden zerstört, Wissenschaftler und Ingenieure geraten unter Druck. Die Dokumentation zeigt die russische Kriegsmaschinerie und fragt, wie Moskau fortwährend Waffen und Soldaten an die Front bringen kann.Im Mittelpunkt stehen die engen Verbindungen zu China, Nordkorea und dem Iran. Raketenmodelle und technisches Wissen kommen aus dem Iran, Nordkorea entsendet Kämpfer. Auch der wieder freigelassene Waffenhändler Viktor But tritt auf und droht mit Vergeltungsschlägen. „Putins geheime Waffen“ beleuchtet Macht, Propaganda und die Tragfähigkeit von Putins Militärstrategie im Krieg gegen die Ukraine – sowie deren globale Folgen für Sicherheit und internationale Machtverhältnisse der kommenden Jahrzehnte und darüber hinaus. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 14.10.2026 ORF III 4. Libanon – Anatomie eines Konflikts
Folge 4Die Militäroffensive, die Israel im September 2024 gegen die Hisbollah im Libanon startete, wurde mit dem Ziel der „Enthauptung“ der schiitischen Miliz erklärt. Die Hisbollah hatte zuvor, nur einen Tag nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023, ihre Unterstützung der Hamas bekundet. Der Krieg begann mit dem Einsatz von Präzisionsraketen und sogenannten bunkerbrechenden Bomben, die ganze Wohnhäuser zerstören können. Im Südlibanon ging die israelische Militäroffensive am Boden weiter: Mit dem Ziel der Vernichtung von Waffenverstecken und Tunneln der Hisbollah zerstörten israelische Streitkräfte ganze Dörfer. Diese Strategie wurde bereits im vorherigen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Jahr 2006 angewandt. Damals hatten die Israelis einen Teil des im Süden von Beirut gelegenen Vororts Dahieh zerstört, einer Hochburg der Hisbollah.Obwohl diese sogenannte Dahieh-Doktrin gegen das Kriegsrecht verstößt, wendete Israel sie wieder an. Über den militärischen Sieg hinaus beleuchtet der Dokumentarfilm die Folgen dieser „Strategie der verbrannten Erde“, die das Risiko birgt, dass die nächste Generation wieder zu den Waffen greift. Während Israel auf sein Recht auf Selbstverteidigung besteht, wird die Frage nach der Missachtung humanitärer Standards durch die israelische Armee immer lauter. Anhand von Berichten betroffener Libanesen und Israelis beiderseits der Grenze sowie Einschätzungen von Kriegsrechtsexperten analysiert der Film die Strategie der israelischen Armee. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 21.10.2026 ORF III
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