Und darum geht es: Eine junge, beliebte Lehrerin wird auf grausame Weise getötet: Die schwangere Frau wird in einem abgelegenen Waldstück brutal niedergeschlagen, anschließend noch lebend mit Säure überschüttet und schließlich vergraben, bis sie qualvoll erstickt. Wochenlang bleibt ihr Verschwinden ein Rätsel, während verzweifelt nach der „Lehrerin der Herzen“ gesucht wird. Ins Visier der Ermittlungen gerät ein verheirateter Familienvater, dessen Kinder von der Verstorbenen unterrichtet wurden. Offenbar verband die beiden ein heimliches Verhältnis – und er könnte der Vater ihres ungeborenen Kindes sein.
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In der Verhandlung bringt Ulrich Wetzel mit seiner ruhigen und besonnenen Art Licht in das Geflecht aus Geheimnissen und Intrigen rund um Opfer und Verdächtige. Schritt für Schritt rekonstruiert er das bewegende Leben der beliebten, aber innerlich einsamen jungen Frau. Unerwartete Wendungen, falsche Spuren und das große mediale Interesse machen den Prozess zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Der Richter verfolgt das klare Ziel, die Wahrheit in einem fairen Verfahren ans Licht zu bringen und das Verbrechen aufzuklären.
Unterstützt wird Ulrich Wetzel in dem Primetime-Special von vertrauten Gesichtern aus dem „Strafgericht“: Staatsanwältin Funda Bicakoglu und Verteidiger Guido Broscheit liefern sich intensive Wortduelle, während sie um die Aufklärung des tragischen Falls ringen. Für alle Beteiligten wird dieser Prozess zur echten Belastungsprobe.
Nachdem RTL jahrelang am Nachmittag erfolglos die unterschiedlichsten Formate ausprobiert hat, erwies sich die Entscheidung, das totgeglaubte Genre Gerichtsshow wiederzubeleben, als goldrichtig. Rund eine Million Zuschauer sind durchschnittlich dabei. Das hat dazu geführt, dass RTL inzwischen auch weite Teile seiner Samstags-Daytime mit den beiden Gerichtsshows bestückt. Im vergangenen Jahr schickte RTL dann erstmals Barbara Salesch mit dem Special „Barbara Salesch – Der größte Prozess ihres Lebens: Die Tote im Rhein“ zur Primetime auf Sendung, das sich mit 2,15 Millionen Zuschauern als beachtlicher Erfolg entpuppte. Wenig überraschend also, dass nun auch Kollege Ulrich Wetzel seine Tauglichkeit um 20:15 Uhr unter Beweis stellen darf.
Auch abgesehen davon hat RTL noch mehr mit dem „Strafgericht“ vor: Jüngst kündigte der Kölner Sender an, dass künftig ganze Episoden der Gerichtsshow durch den Einsatz von KI entstehen sollen (fernsehserien.de berichtete).