Aus der geplanten Superheldenserie „Booster Gold“ wird nichts. Autor und Produzent David Jenkins, vor allem bekannt für die Piraten-Comedy „Our Flag Means Death“, hat bestätigt, dass die von ihm entwickelte Version der DC-Adaption nicht weiterverfolgt wird. Damit endet ein Projekt, das vor einem Jahr noch mit großen Ambitionen angekündigt worden war (fernsehserien.de berichtete).
Auf der Plattform Threads schrieb Jenkins knapp: Meine ‚Booster Gold‘-Serie wird nicht weiterverfolgt. Vor einem Jahr hatte Deadline Hollywood berichtet, dass Jenkins als Serienschöpfer den Piloten schreiben und anschließend auch als Showrunner fungieren sollte. Zu den Gründen für das Aus des Projekts äußerte sich Jenkins nicht.
Die Comicfigur Booster Gold wurde von Dan Jurgens geschaffen. Im Mittelpunkt der DC-Comics-Reihe steht Michael Jon „Booster“ Carter, der in Gotham City geboren wird und dank eines Football-Stipendiums studiert. Nachdem er wegen Glücksspiels von der Universität verwiesen wird, schlägt er eine Laufbahn als Superheld ein. Dabei macht er sich allerdings mit seiner Vorliebe für Ruhm und Reichtum nicht nur Freunde. Seinen Spitznamen erhält er den Comics zufolge von US-Präsident Ronald Reagan, nachdem er diesen gerettet hat.
Seine Mitteilung veröffentlichte Jenkins als Reaktion auf aktuelle Aussagen von Mahershala Ali zum ebenfalls gescheiterten Marvel-Projekt „Blade“. Der Oscar-Preisträger hatte gegenüber dem Magazin GQ erklärt, dass der Film nie realisiert worden sei, obwohl er unter Vertrag gestanden habe. Stattdessen habe er das Kapitel inzwischen abgeschlossen und sehe die Verantwortung für die gescheiterte Neuauflage beim Studio.
David Jenkins zitierte Alis Aussagen und erklärte, er könne dessen Worte nicht besser formulieren. Deshalb würden sie ebenso auf sein eigenes „Booster Gold“-Projekt zutreffen. Damit dürfte die von ihm entwickelte Version der Serie endgültig vom Tisch sein.