Die beliebte Dokuserie „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ über den Alltag der Bergwacht in den Alpen erwies sich bereits mit der ersten Staffel im BR und in der ARD Mediathek als Publikumshit. Mit knapp sieben Millionen Abrufen war eine Verlängerung für eine zweite Staffel sicher, die im Mai an den Start ging und nahtlos an den Erfolg der Auftaktstaffel anknüpfen konnte. Beide Staffeln kommen mittlerweile laut der ARD und dem AGF-Zensusreporting auf überragende 15 Millionen Abrufe in der Mediathek.
Damit sichert sich die Serie die rasche Verlängerung für eine dritte Staffel, die sich bereits im Dreh befindet und nächstes Jahr erscheinen wird. Erstmals ist dann auch die Bergwacht Oberstdorf dabei und verstärkt die bekannten Einheiten aus Bad Reichenhall und Grainau. Unterdessen gönnen sich ihre Kolleginnen und Kollegen aus Ramsau auf eigenen Wunsch eine wohlverdiente Pause.
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Als südlichste Bergwacht-Bereitschaft Bayerns freuen wir uns sehr, bei der nächsten Staffel von ‚In höchster Not – Bergretter im Einsatz‘ dabei zu sein, meint Thaddäus Berktold, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Oberstdorf. Rund um Oberstdorf und den Allgäuer Hauptkamm geben wir authentische Einblicke in unsere ehrenamtliche Arbeit und zeigen, was Bergrettung in einem vielseitigen alpinen Einsatzgebiet ausmacht: Teamgeist, Professionalität und die Bereitschaft, Menschen in alpinen Notlagen zu helfen.
In der Bergwacht Oberstdorf sind 52 Einsatzkräfte aktiv, unterstützt von drei Lawinen-Suchhunden. Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Oberstdorf, Obermaiselstein und Fischen im Allgäu. Dazu gehören markante Gipfel wie das Nebelhorn, die Trettachspitze und der Biberkopf sowie im Winter vier große Skigebiete. Die Dreharbeiten hier haben bereits im Februar begonnen.
Ob Spaltenstürze, Schneesturm oder Weltuntergangs-Unwetter: Die Dokuserie „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ begleitet echte Rettungseinsätze der bayerischen Bergwacht vor der atemberaubenden Kulisse der alpinen Bergwelt. Gedreht wird teils unter Extrembedingungen von den Kamerateams, aber auch mit Bodycams und 360-Grad-Kameras, die die Bergretter und Bergretterinnen bei ihren Einsätzen stets bei sich tragen.
Produziert wird das Format, das zu den bisher aufwändigsten Doku-Produktionen für die ARD Mediathek gehört, von der Bad Reichenhaller Firma Timeline Production im Auftrag des BR.
Die ersten beiden Staffeln sind inzwischen komplett mit allen 16 Folgen in der ARD Mediathek abrufbar. Die zweite Staffel feierte zudem mit den ersten beiden Folgen am 18. Mai im Ersten ihre TV-Premiere, die weiteren Folgen werden voraussichtlich im Herbst im BR Fernsehen ausgestrahlt. Konkrete Termine folgen noch.