Wer sich als Teilnehmer langfristig im Trash-TV-Kosmos aufhalten möchte, muss in den entsprechenden Formaten ein sozial auffälliges Verhalten an den Tag legen. Oftmals sind es genau jene Kandidaten, die durch ein narzisstisches, streitlustiges Ego oder toxisches Fehlverhalten auffallen – und genau dafür mit einer Teilnahme am nächsten Format belohnt werden. All diese Antagonisten werden in einer neuen Reality-TV-Produktion namens „House of Villains“ miteinander vereint. In den USA wurden bereits drei Staffeln veröffentlicht – und nun befindet sich allem Anschein nach eine deutsche Adaption auf dem Weg.
Das Konzept: Bekannte Reality-TV-„Villains“, die in der Vergangenheit in einschlägigen Formaten verlässlich für Drama und Konfro gesorgt haben, leben gemeinsam unter einem Dach in einer Villa. Der Schwerpunkt liegt auf genau den Dingen, die die Bösewichte bestens beherrschen: Allianzen bilden, Intrigen spinnen, taktisch und manipulativ spielen und skrupellos Konflikte anzetteln.
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In der US-Version treten die Kandidaten jede Woche in einer Battle-Royale-Challenge gegeneinander an, die ihre körperliche, geistige und emotionale Stärke auf die Probe stellt. Der Gewinner wird zum „Supervillain der Woche“ gekürt und erhält Immunität vor dem möglichen Exit, eine Belohnung für sich und zwei weitere Spieler sowie die Möglichkeit, drei Mitspieler für die Rauswahl zu nominieren, indem er sie auf die Abschussliste setzt.
Die drei Nominierten treten dann in der sogenannten Redemption-Challenge gegeneinander an. Der Gewinner kann sich dadurch von der Abschussliste streichen. In der Exit-Zeremonie wird schließlich einer der beiden verbleibenden Abschusskandidaten von den Mitbewohnern rausgewählt. Dieser Prozess wiederholt sich, bis nur noch drei Kandidaten im Finale übrig sind. Der Gewinner wird dann von den ausgeschiedenen Kandidaten per „Jury“-Abstimmung ermittelt und erhält aus Siegprämie 200.000 Dollar sowie den Titel „America’s Ultimate Supervillain“.
Des Weiteren wird Sophia Thomalla als Moderatorin des neuen Formats gehandelt. Dies wäre eine durchaus passende Wahl – und da sie bereits „Are You The One?“ moderiert, liegt die Vermutung nahe, dass die deutsche Adaption von „House of Villains“ bei RTL+ landet. Auch ein weiteres Indiz spricht dafür: Anfang 2026 wurde eine niederländische Adaption bei Videoland veröffentlicht, dem Streamingportal von RTL Nederland.
fernsehserien.de nahm dies zum Anlass, um mal direkt beim deutschen RTL nachzufragen. Die Antwort der Sendersprecherin ist durchaus aufschlussreich: Ein echter Villain verrät seine Pläne bekanntlich nicht zu früh. Sobald wir etwas bekanntzugeben haben, erfahren Sie es natürlich von uns. Ein Dementi klingt anders – somit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis weitere Informationen bekannt werden.
Die ersten beiden Staffeln der US-Version wurden 2023 und 2024 für den Spartenkanal E! produziert. Nach einer längeren Pause wanderte „House of Villains“ zum Streamingdienst Peacock, wo im Frühjahr 2026 die dritte Staffel lief.
"Konfro" etc. Seid ihr jetzt auch auf dem Niveau und schafft keine vernüftigen Wörter/Sätze mehr? O.O
Torsten S am
Schon Schlimm, dass es für die ganzen Reality-Idioten ständig Nachschub an Sendungen gibt wo es nur um das Eine geht. Zu Streiten und seiner Dummheit freien Lauf zu lassen und dafür bekommen die sogar noch Geld. Da ist es doch bei solchen Ausgaben kein Wunder, dass ehrliche Mitarbeiter entlassen werden (wie kürzlich bei RTL) umd solchen Scheiss zu produzieren.