Dokumentation in 2 Teilen, Folge 1–2

  • Folge 1
    Unter Bergsteigern gilt der Nanga Parbat im Himalaja als einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge überhaupt. Kein Achttausender ist so eng verbunden mit der deutsch-österreichischen Geschichte wie der Nanga Parbat, der „Nackte Berg“, wie ihn die Einheimischen nennen. Und an keinem anderen Berg werden die Licht- und Schattenseiten des Wettlaufs um die höchsten Berge so eindringlich sichtbar wie hier. Viele Bergsteiger haben beim Versuch, den 8125 Meter hohen Gipfel zu erklimmen, ihr Leben gelassen.
    Auch nach mehr als 50 Jahren nach der erfolgreichen Erstbesteigung durch den Österreicher Hermann Buhl hat die Faszination, den neunthöchsten Berg der Erde zu besteigen, nicht nachgelassen. Im Sommer 2004 war der renommierte Bergfilmer Gerhard Baur zusammen mit vier verschiedenen Bergsteigergruppen an der Diamirseite des Nanga Parbat in Pakistan. Gerhard Baur hat eine besondere Beziehung zum „Nackten Berg“: 1970 war er bei der berühmten Expedition dabei, die über die 4500 Meter hohe Rupalflanke führte, die höchste Fels- und Eiswand der Erde.
    Zusammen mit Reinhold Messner und dessen Bruder Günther stand er unter dem Gipfel, wo jeder für sich entscheiden musste: umkehren oder weiter hinauf in die Todeszone? Günther Messner kostete die Entscheidung das Leben. Reinhold Messner brachte es den ersten großen, aber auch tragischen Erfolg. Gerhard Baur verzichtete damals auf den Gipfel. An den tückischen und unberechenbaren Gefahren des Berges hat sich trotz modernster Technik nicht viel geändert. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-PremiereSo 15.05.2005Bayerisches Fernsehen
  • Folge 2
    Unter Bergsteigern gilt der Nanga Parbat im Himalaja als einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge überhaupt. Der „Nackte Berg“ wird er von Einheimischen genannt. Viele Bergsteiger haben beim Versuch, den 8.125 Meter hohen Gipfel zu erklimmen, ihr Leben gelassen. Im Sommer 2004 war der renommierte Bergfilmer Gerhard Baur zusammen mit vier verschiedenen Bergsteigergruppen an der Diamirseite des Nanga Parbat in Pakistan. Gerhard Baur hat eine besondere Beziehung zum „Nackten Berg“: 1970 war er bei der berühmten Expedition dabei, die über die 4.500 Meter hohe Rupalflanke führte, die höchste Fels- und Eiswand der Erde.
    Zusammen mit Reinhold Messner und dessen Bruder Günther stand er unter dem Gipfel, wo jeder für sich entscheiden musste: umkehren oder weiter hinauf in die Todeszone? Günther Messner kostete die Entscheidung das Leben. Reinhold Messner brachte es den ersten großen, aber auch tragischen Erfolg. Gerhard Baur verzichtete damals auf den Gipfel. An den tückischen und unberechenbaren Gefahren des Berges hat sich trotz modernster Technik nicht viel geändert. Während 2004 eine Bergsteigergruppe erfolgreich den Gipfel bestieg und ohne Verletzungen und Erfrierungen das Basislager erreichte, musste die nachfolgende Gruppe nach einer Schlechtwetterperiode mit sehr viel Neuschnee alle Energie und Willenskraft aufbringen und konnte erst nach Anbruch der Dunkelheit den Gipfel erreichen.
    Für den 64-jährigen Günter Jung erfüllte sich damit sein größter Wunsch. Doch auf dem Abstieg, wenige Stunden nach dem großen Erfolg, stürzt Günter Jung in die dunkle Tiefe. Sein Freund Markus Walter will helfen, steigt ab in unbekanntes Gelände, stürzt selbst und erlebt eine Odyssee, die ihn an die Grenze seiner seelischen und physischen Leistungsfähigkeit bringt. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-PremiereMo 16.05.2005Bayerisches Fernsehen

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