• Sprung in die Freiheit

    80 Min.
    Es ist der 23. November 1970. Vor der Ostküste der USA wartet ein amerikanisches Patrouillenboot auf die Ankunft eines sowjetischen Schiffes. Erste Gespräche zwischen beiden Nationen über die Fischereirechte im Atlantik sind anberaumt. Während des Treffens springt der litauische Matrose Simas Kudirka über das eisige Wasser, vermeintlich in die Freiheit, auf das Deck des amerikanischen Schiffes und bittet dort um Asyl. Zu seinem Entsetzen geben ihn die Amerikaner an die sowjetischen Offiziere zurück. Kudirkas Flucht ist gescheitert und er wird in der Sowjetunion wegen Hochverrats verurteilt. Dies löst eine Reihe von Protesten in der USA aus und markiert den Beginn eines langen politischen Kampfes, um ihn aus der Hölle des Arbeitslagers zu befreien. Schließlich gelingt durch den politischen Druck tatsächlich die Freilassung des Mannes. Er kommt in die USA. Simas Kudirka in Litauen. – Bild: MDR/​WDR/​Tomas Ivanauskas
    Es ist der 23. November 1970. Vor der Ostküste der USA wartet ein amerikanisches Patrouillenboot auf die Ankunft eines sowjetischen Schiffes. Erste Gespräche zwischen beiden Nationen über die Fischereirechte im Atlantik sind anberaumt. Während des Treffens springt der litauische Matrose Simas Kudirka über das eisige Wasser, vermeintlich in die Freiheit, auf das Deck des amerikanischen Schiffes und bittet dort um Asyl. Zu seinem Entsetzen geben ihn die Amerikaner an die sowjetischen Offiziere zurück. Kudirkas Flucht ist gescheitert und er wird in der Sowjetunion wegen Hochverrats verurteilt. Dies löst eine Reihe von Protesten in der USA aus und markiert den Beginn eines langen politischen Kampfes, um ihn aus der Hölle des Arbeitslagers zu befreien. Schließlich gelingt durch den politischen Druck tatsächlich die Freilassung des Mannes. Er kommt in die USA. Simas Kudirka in Litauen.
    Es ist der 23. November 1970. Vor der Ostküste der USA wartet ein amerikanisches Patrouillenboot auf die Ankunft eines sowjetischen Schiffes. Erste Gespräche zwischen beiden Nationen über die Fischereirechte im Atlantik sind anberaumt. Während des Treffens springt der litauische Matrose Simas Kudirka über das eisige Wasser, vermeintlich in die Freiheit, auf das Deck des amerikanischen Schiffes und bittet dort um Asyl. Zu seinem Entsetzen geben ihn die Amerikaner an die sowjetischen Offiziere zurück. Kudirkas Flucht ist gescheitert und er wird in der Sowjetunion wegen Hochverrats verurteilt. Dies löst eine Reihe von Protesten in der USA aus und markiert den Beginn eines langen politischen Kampfes, um ihn aus der Hölle des Arbeitslagers zu befreien.
    Schließlich gelingt durch den politischen Druck tatsächlich die Freilassung des Mannes. Er kommt in die USA. Und doch erzählt der Film keine Heldengeschichte des amerikanischen Traums. Vielmehr nimmt uns die Filmemacherin Giedrė Žickytė mit auf eine atemberaubende Reise. Sie berichtet von Gefangenschaft und unheimliche Wendungen des Schicksals, aber auch von den hohen emotionalen Opfern, die Simas Kudirka für seine Freiheit bringen musste. Anhand von Augenzeugenberichten, seltenem Archivmaterial und einer dramatischen Nachstellung durch den heute 90-jährigen Kudirka, erleben wir den schicksalhaften Tag seiner versuchten Flucht noch einmal hautnah mit. (VPS-Datum: 21.09.2026) (Text: MDR)

    Cast & Crew

    Musik: Kipras Masanauskas
    Produktion: Moonmakers / VFS Films / Faites Un Voeu / Naked Edge Films / Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC) / Eurodoc / France Télévisions / Independent Filmmaker Project (IFP) / La Procirep-Angoa / Lithuanian Film Centre / Lithuanian Foundation / Lithuanian National Radio and Television / Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) / National Film Centre of Latvia / Région Bourgogne-Franche-Comté / The Creative Europe Programme of the European Union / The Kazickas Family Foundation / U.S. Embassy in Lithuania / Vilnius City Municipality / Westdeutscher Rundfunk (WDR) / Agence Nationale de Gestion des Oeuvres Audiovisuelles (ANGOA) / Centre national du cinéma et de l'image animée (CNC) / MEDIA Programme of the European Union / Vià Vosges, Uldis Cekulis, Giedre Zickyte, Zilvinas Mecelis, Catherine Siméon, Maxime Owyszer, Daniel J. Chalfen, Andrius Korvel, Vesna Ćudić, Jim Butterworth
    Kamera: Valdis Celmins, Rimvydas Leipus, Vytautas Plukas, Lauryna Liepaite, Ramunas Rastauskas
    Drehbuch: Josh Alexander, Giedre Zickyte, Giedre Zickyte
    Schnitt: Thomas Ernst, Danielius Kokanauskis
    Regieassistenz: Lauriane Jussiau, Zivile Miciulyte, Marija Stonyte

    Regie: Giedre Zickyte

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