Werk: Johannes Brahms, 2. Sinfonie in D-Dur, op. 73

40 Min.
Mariss Jansons. – Bild: BR/​Peter Meisel
Mariss Jansons.
Johannes Brahms (1833⁠–⁠1897) ließ sich lange Zeit, bevor er seine erste Symphonie komponierte. Der Komponist war schon 43 Jahre alt, als er seine erste Symphonie fertig stellte. Zu sehr hatte er das Gefühl gehabt, nach Beethoven könne kein wichtiger Beitrag zu der Gattung mehr kommen. Seine zweiten Symphonie, die nur ein Jahr nach der ersten, im Dezember 1877, im Wiener Musikvereinssaal ihre Uraufführung erlebte, ging ihm schon leichter von der Hand. Nur einen Sommer am Wörther See brauchte Brahms, um seine D-Dur-Symphonie zu komponieren und von der freudvollen Stimmung eines Urlaubs auf dem Land ist sie auch geprägt.
Stimmungsvolle, lebhafte Motive und der häufige Gebrauch des Hörnerklangs bestimmen ihre vier Sätze. „Dennoch kann von einer sinfonischen Idylle keine Rede sein“, schreibt der Musikessayist Alfred Beaujean. „Dem steht vor allem die Dichte der thematischen Durchstrukturierung entgegen.“ In diesem Konzert, das im Rahmen des Lucerne Festivals zu Ostern 2012 aufgezeichnet wurde, dirigiert Mariss Jansons das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. (Text: BR)

Cast & Crew

Musik: Johannes Brahms, Mariss Jansons, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Regie: Michael Beyer

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