Staffel 2
Staffel 2 (Wirtschaft, Wandel und Wohlstand?) von Made in NRW startete am 19.08.2025 in der ARD Mediathek und am 19.08.2025 im WDR.
3. Mobilität von morgen
Staffel 2, Folge 1 (30 Min.)
Catherine VogelBild: WDR/Simin KianmehrDie Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen erlebt eine massive Transformation: Die Energiekrise, der Klimawandel, internationale Konflikte, eine veränderte Weltordnung und neue Handelsbedingungen wie die aktuelle US-Zollpolitik setzen die heimischen Unternehmen zunehmend unter Druck. In der neuen Reportagereihe „Made in NRW – Wirtschaft, Wandel und Wohlstand?“ blickt der WDR auf Schlüsselbranchen im Umbruch – und stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die diese neuen Wegen gestalten und vorantreiben.Wie gelingt die Transformation? Welche Risiken bestehen – und wo liegen echte Chancen? Die Reihe begleitet Mitarbeitende und Führungskräfte von Unternehmen auf dem Weg durch diese unsichere Zeit und zeigt, wie tiefgreifend der Wandel bereits vielerorts begonnen hat. Die erste Folge widmet sich der Automobilzulieferindustrie – einem Sektor, der in NRW jahrzehntelang für Wohlstand gesorgt hat. Doch nun steht er wie kaum ein anderer vor Herausforderungen: Viele Unternehmen sind konfrontiert mit sinkenden Produktionszahlen, technologischen Umbrüchen und internationalen Standortverlagerungen. Es geht um ihre Existenz. Im Fokus unter anderem: Die Firma Benteler aus Paderborn. Über 20.000 Mitarbeitende weltweit, bislang vor allem bekannt für die Herstellung von Bauteilen wie Airbag-Rohren und Fahrwerkskomponenten. Doch die Automobil-Industrie kriselt und die Zahl der in Deutschland produzierten Fahrzeuge sinkt stetig. „Es ist sicherlich im Moment nichts für Menschen ohne Erfahrung oder schwachen Nerven“, so bewertet der CEO der Benteler-Gruppe Ralf Göttel die aktuelle Situation. Nach einigen Restrukturierungs-Maßnahmen wagt das Unternehmen nun, zusätzlich zum Kerngeschäft, einen Neuanfang – mit einem völlig neuen Geschäftsbereich: HOLON. Statt nur Einzelteile herzustellen, baut Benteler jetzt ein komplettes Fahrzeug – einen autonom fahrenden Minibus. Der „Holon Urban“ soll künftig in Städten und vor allem in ländlichen Regionen Menschen ohne Fahrer befördern. Erste Tests auf deutschen Straßen sind für den Herbst in Hamburg geplant. Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg – für die Technik, aber auch für die Belegschaft. Die WDR-Reportage begleitet langjährige Mitarbeitende, junge Berufseinsteiger, Entwicklungsingenieure und Manger auf ihrer Reise – und zeigt, was es bedeutet, Teil eines historischen Umbruchs zu sein. Moderatorin Catherine Vogel spricht mit den Menschen vor Ort: Über ihre Hoffnungen, ihre Ängste – und die Kraft, sich inmitten einer weltweiten Krise neu zu erfinden. (Text: WDR) Deutsche TV-Premiere Di. 19.08.2025 WDR Deutsche Streaming-Premiere Di. 19.08.2025 ARD Mediathek 4. Wärmepumpen auf Zickzackkurs
- Phoenix: Vom Gas zur Wärmepumpe - Wirtschaft, Wandel, Wohlstand?
- Alternativtitel: Transformation im Heizungsmarkt
Staffel 2, Folge 2 (30 Min.)WDR Fernsehen MADE IN NRW – WIRTSCHAFT, WANDEL UND WOHLSTAND? , „Wärmepumpen auf Zickzackkurs“, am Freitag (29.08.25) um 18:15 Uhr. Moderator Norman LaryeaBild: WDR/Annika FußwinkelErst in den Himmel gelobt, dann totgesagt. Wärmepumpen. Gleich zwei Traditionsunternehmen in NRW – Vaillant und Stiebel Eltron – haben auf die Wärmepumpe als die Zukunftstechnologie für klimafreundliches Heizen gesetzt und gerieten dabei in Straucheln. Pioniergeist versus politische Zickzackkurse. Trotzdem sind beide Unternehmen zuversichtlich, dass die Transformation gelingen wird. Nicht nur, wegen des Klimas. Sondern wegen der Effizienz von Wärmepumpen und des günstigeren Energie-Preises. (Text: WDR)Deutsche TV-Premiere Fr. 29.08.2025 WDR 5. Pleitiers oder Pioniere? Transformation in der nordrhein-westfälischen Papierbranche
- Alternativtitel: Warum das auch mit Klopapier, Kartons und Papptellern zu tun hat
Staffel 2, Folge 3 (30 Min.)v.l.n.r.: Michael Zapora, Betriebsleiter Creapaper, Friedrich Scholta, Geschäftsführer Creapaper, Moderatorin Catherine Vogel.Bild: WDR/Tom MüllerIn kaum einer Branche spiegelt sich das Auf und Ab des industriellen Wandels derart deutlich wider wie in der Papierbranche. Während Hersteller von Druck- und Magazinpapieren zunehmend ums Überleben kämpfen, können sich die Produzenten von Verpackungsmaterialien zumindest über eine Stabilisierung der Zahlen freuen. Sie profitieren vom wachsenden Online- und Versand-Handel und der gestiegenen Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen. Mittlerweile machen Verpackungspapiere etwa zwei Drittel der Gesamtproduktion aus. Durch den Rückgang an Druckerzeugnissen wie Zeitungen, Bücher, Magazine und Prospekten stehen den Produzenten grafischer Papiere dagegen weiter schwere Zeiten bevor.Insgesamt kämpft die Branche gegen rückläufige Umsätze und Produktionsmengen, die durch hohe Kostensteigerungen bei Zellstoff, Altpapier und Energie verschärft werden. Einst galt Düren als Papierhauptstadt Europas. Wichtige Innovationen bei der Papierherstellung setzten sich hier nachhaltig durch. Heute kämpft die nordrhein-westfälische Papierbranche erneut um zukunftsweisende Erfindungen – und um ihre Existenz. Wir lernen Menschen kennen, die diesen Wandel mitgestalten. Zum Beispiel bei CREAPAPER in Düren. Sie produziert Papier zum Teil aus Paludi-Gras – Gras aus Mooren, die zugleich wichtige CO2 Speicher sind. Ihr Produkt ist in der Branche heftig diskutiert und zugleich von großen Marken immer stärker nachgefragt. Wird das Papier aus Gras einmal jenes aus Holz ersetzen können? CEO Friedrich Scholta, Fabriksleiter Michael Zapora und Laborleiterin Anna Tillmann sind mitunter aus anderen Branchen eigens hierher gewechselt, um die zukunftsweisende Transformation in Unternehmen und Branche mitgestalten zu dürfen. Die Firma Jung Papier in Düsseldorf stellte früher das unter dem weltbekannten Markennamen HAKLE hergestellte Hygienepapier her. Dann kam die Pleite und der Verkauf den Markenrechte. Nun versucht das Ehepaar Jung den Neustart – mit neuen Rohstoffen. Gelingt die Herstellung von Toilettenpapier zum Teil aus Kaffeeproduktionsresten oder anderen Recyclingprodukten? Das Unternehmen PAPSTAR aus Kall gilt als Primus unter den Herstellern von Einweggeschirr – früher vor allem aus Plastik. Heute vorrangig aus recyclebarer Pappe und Papier. Gerade hat der frühere CEO Bert Kantelberg die Geschäfte in die Hände seines Sohnes Tom gelegt. Die beiden stellen uns ihren beispielhaften Wertstoffkreislauf für Lebensmittelverpackungen vor. (Text: WDR) Deutsche TV-Premiere Fr. 30.01.2026 WDR Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 26.09.2025
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