Themen: Bruno Kreiskys Weg zum Polit-Superstar / Lesekrise – PISA-Studie zur Lesekompetenz / Zukunftsmusik – Das ORF RSO Wien unter neuer Leitung
45 Min.

Bild: ORF / Günther Pichlkostner
Bruno – Kreiskys Weg zum Polit-Superstar: Bruno Kreisky – Bundeskanzler, Staatsmann, Reformer, Weltpolitiker. Über keinen österreichischen Politiker ist so viel geschrieben und gestritten worden. Wie wurde aus dem Schüler aus reichem jüdischem Elternhaus ein engagierter Kämpfer der Arbeiterschaft? Wie wurde er zu einem überzeugten Sozialisten, der mit Menschen aller Anschauungen und Schichten auf Augenhöhe diskutierte? Wie fand er seinen Weg durch’s Leben, die Liebe und seine Überzeugungen? Regisseur Harald Sicheritz geht in seinem neuen Spielfilm „Bruno – der junge Kreisky“ diesen Fragen auf den Grund und zeigt seinen Weh vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker.
Nestroy-Gewinner Nils Arztmann spielt diesen jungen Rebellen, der sich mit aller Kraft gegen den stetig wachsenden Faschismus auflehnt und dabei auch sein Leben riskiert. Lesekrise – PISA-Studie zur Lesekompetenz: Die soeben erschienene PISA-Studie zeichnet ein erschütterndes Bild in Sachen Lesekompetenz: Schülerinnen und Schüler weltweit und in Österreich können immer schlechter lesen.
Und auch am Buchmarkt herrscht Alarmstimmung: Immer weniger Jugendliche greifen zum Buch, zuletzt sind die Buchverkäufe in dieser Zielgruppe um 30 Prozent zurückgegangen. Es herrscht Handlungsbedarf, nicht nur für den Vorsteher des deutschen Börsenvereins Sebastian Guggolz. Jahrzehntelange Versäumnisse in der Bildungspolitik haben zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Lesekompetenz geführt – ein Ergebnis, das sich nun unmittelbar an den Marktzahlen ablesen lässt.
Diese Zahlen müssten auch ein Weckruf an die Politik sein, braucht es doch umgehend konsequente Maßnahmen, um Bildung und Lesekompetenz zu verbessern. Denn Lesen ist immaterielle Infrastruktur – so grundlegend wie Straßen, Stromnetze und funktionierende Verwaltungen. Wer lesen kann, ist auch in der Lage, die Haltung anderer zu verstehen, Widersprüche zu erkennen, kann Entscheidungen abwägen, eine differenzierte Meinung ausbilden und eigene Interessen formulieren.
Öffentlichkeit organisiert sich immer stärker im digitalen Raum, die Lesefähigkeit wird damit eine noch wichtigere Voraussetzung demokratischer Mitgestaltung und Selbstbehauptung. Wie kann das für Bund und Länder zur obersten Priorität werden? Der „kulturMONTAG“ hat nachgefragt. Zukunftsmusik – Das ORF RSO Wien unter neuer Leitung: Mit September 2026 beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein neues Kapitel: Markus Poschner übernimmt die Position des Chefdirigenten und setzt gemeinsam mit dem Orchester den Weg zu einem modernen Medienorchester fort.
Im Mittelpunkt steht dabei ein zukunftsorientiertes Verständnis der eigenen Aufgabe: live im Konzertsaal, im Radio, im Fernsehen, im Streaming und online – überall dort, wo Menschen Musik erleben. „Wir spielen heute für eine Welt von morgen“ – dieses Motto durchzieht auch die neue Saison des ORF RSO Wien. Das Orchester befindet sich seit einigen Jahren in einer bewussten Weiterentwicklung: Aus dem klassischen Radio-Symphonieorchester wird zunehmend ein Medienensemble, das seine künstlerische Arbeit über alle Ausspielkanäle des ORF sichtbar und hörbar macht.
Dabei bleibt die höchste künstlerische Qualität das Fundament und auch der Anspruch bei jeglicher vom Orchester eingespielten, in Auftrag gegebenen oder live aufgeführten Musik. Mit Markus Poschner gewinnt das ORF RSO Wien einen Dirigenten, der für Offenheit, Neugier und musikalische Grenzüberschreitungen steht. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit den Musikern zusammen und kennt deren besondere Stärken: „Ich habe das RSO von Anfang an als ein unglaublich intensives Orchester erlebt: neugierig, risikofreudig und klanglich höchst flexibel“, sagt der 55-jährige Münchner.
„Gerade das RSO hat wie kein zweites Orchester die Freiheit, Tradition nicht nur zu besitzen, sondern weiterzudenken.“ Welche neuen Wege er einschlagen will und wie er die Zukunft des Orchesters in finanziell mehr als angespannten Zeiten sieht diskutiert Markus Poschner mit Clarissa Stadler live im „kulturMONTAG“-Studio. (Text: ORF)
Nestroy-Gewinner Nils Arztmann spielt diesen jungen Rebellen, der sich mit aller Kraft gegen den stetig wachsenden Faschismus auflehnt und dabei auch sein Leben riskiert. Lesekrise – PISA-Studie zur Lesekompetenz: Die soeben erschienene PISA-Studie zeichnet ein erschütterndes Bild in Sachen Lesekompetenz: Schülerinnen und Schüler weltweit und in Österreich können immer schlechter lesen.
Und auch am Buchmarkt herrscht Alarmstimmung: Immer weniger Jugendliche greifen zum Buch, zuletzt sind die Buchverkäufe in dieser Zielgruppe um 30 Prozent zurückgegangen. Es herrscht Handlungsbedarf, nicht nur für den Vorsteher des deutschen Börsenvereins Sebastian Guggolz. Jahrzehntelange Versäumnisse in der Bildungspolitik haben zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Lesekompetenz geführt – ein Ergebnis, das sich nun unmittelbar an den Marktzahlen ablesen lässt.
Diese Zahlen müssten auch ein Weckruf an die Politik sein, braucht es doch umgehend konsequente Maßnahmen, um Bildung und Lesekompetenz zu verbessern. Denn Lesen ist immaterielle Infrastruktur – so grundlegend wie Straßen, Stromnetze und funktionierende Verwaltungen. Wer lesen kann, ist auch in der Lage, die Haltung anderer zu verstehen, Widersprüche zu erkennen, kann Entscheidungen abwägen, eine differenzierte Meinung ausbilden und eigene Interessen formulieren.
Öffentlichkeit organisiert sich immer stärker im digitalen Raum, die Lesefähigkeit wird damit eine noch wichtigere Voraussetzung demokratischer Mitgestaltung und Selbstbehauptung. Wie kann das für Bund und Länder zur obersten Priorität werden? Der „kulturMONTAG“ hat nachgefragt. Zukunftsmusik – Das ORF RSO Wien unter neuer Leitung: Mit September 2026 beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein neues Kapitel: Markus Poschner übernimmt die Position des Chefdirigenten und setzt gemeinsam mit dem Orchester den Weg zu einem modernen Medienorchester fort.
Im Mittelpunkt steht dabei ein zukunftsorientiertes Verständnis der eigenen Aufgabe: live im Konzertsaal, im Radio, im Fernsehen, im Streaming und online – überall dort, wo Menschen Musik erleben. „Wir spielen heute für eine Welt von morgen“ – dieses Motto durchzieht auch die neue Saison des ORF RSO Wien. Das Orchester befindet sich seit einigen Jahren in einer bewussten Weiterentwicklung: Aus dem klassischen Radio-Symphonieorchester wird zunehmend ein Medienensemble, das seine künstlerische Arbeit über alle Ausspielkanäle des ORF sichtbar und hörbar macht.
Dabei bleibt die höchste künstlerische Qualität das Fundament und auch der Anspruch bei jeglicher vom Orchester eingespielten, in Auftrag gegebenen oder live aufgeführten Musik. Mit Markus Poschner gewinnt das ORF RSO Wien einen Dirigenten, der für Offenheit, Neugier und musikalische Grenzüberschreitungen steht. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit den Musikern zusammen und kennt deren besondere Stärken: „Ich habe das RSO von Anfang an als ein unglaublich intensives Orchester erlebt: neugierig, risikofreudig und klanglich höchst flexibel“, sagt der 55-jährige Münchner.
„Gerade das RSO hat wie kein zweites Orchester die Freiheit, Tradition nicht nur zu besitzen, sondern weiterzudenken.“ Welche neuen Wege er einschlagen will und wie er die Zukunft des Orchesters in finanziell mehr als angespannten Zeiten sieht diskutiert Markus Poschner mit Clarissa Stadler live im „kulturMONTAG“-Studio. (Text: ORF)
Cast & Crew
Moderation: Clarissa Stadler
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