Folge 63

  • 63. Wo sollen wir im Ernstfall hin?

    Folge 63 (11 Min.)
    Der Pakt für Bevölkerungsschutz soll Deutschlands Zivil- und Katastrophenschutz stärken. Innenminister Alexander Dobrindt und Verteidigungsminister Boris Pistorius haben angekündigt, bis 2029 zehn Milliarden Euro in bessere Ausstattung, Warnsysteme und Schutzstrukturen zu investieren. Dazu gehört auch, die NINA Warn-App um Hinweise auf öffentliche Zufluchtsorte zu erweitern. Victor Haisch erklärt, warum Bevölkerungsschutz, Katastrophenschutz und Zivilschutz in Deutschland unterschiedlich geregelt sind und weshalb diese Aufteilung im Ernstfall kompliziert werden kann. Am Beispiel der Berliner Notwasserversorgung
    mit Schwengelpumpen wird deutlich, wie Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen praktische Probleme schaffen können. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Ehrenamt. Mehr als 90 Prozent der Einsatzkräfte im Katastrophenschutz arbeiten freiwillig. Gleichzeitig wird über flexiblere Arbeitszeiten diskutiert, was für Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz, Malteser und andere Hilfsorganisationen neue Fragen aufwirft. Außerdem geht es um konkrete Notfallvorsorge für zu Hause, Vorräte für zehn Tage, Feuerlöscher, Müllbeutel und den nächsten bundesweiten Warntag am 10. September. (Text: FunFacts de)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 25.05.2026 YouTube

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