Vitus

    CH 2006 (Vitus, l’enfant prodige)
    Drama (123 Min.)
    Vitus – Bild: 3sat
    Vitus – Bild: 3sat
    20 Jahre nach seinem international gefeierten Meisterwerk «Höhenfeuer» stellt Fredi M. Murer wieder einen besonderen Jungen ins Zentrum einer Filmgeschichte: Vitus. Die zunächst sechs-, später zwölfjährige Hauptfigur (Fabrizio Borsani, Theo Gheorghiu) ist ein märchenhaft begabter und intelligenter Bub, der sich von seiner Umgebung zunehmend unverstanden fühlt. Insbesondere seine Mutter (Julika Jenkins), eine Engländerin, die als Übersetzerin in einem Verlag arbeitet, forciert die Pianisten- und Schulkarriere ihres «Wunderkindes». Der Vater (Urs Jucker) staunt zwar freudig, aber ansonsten ist er allzu sehr mit seinem Berufsleben als Akustiker im Hörgerätekonzern Phonaxis beschäftigt.

    Eine Gegenwelt zum Wohlstandsstreben in «Downtown Switzerland», wahres Verständnis nämlich und innige Freundschaft, findet Vitus bei seinem Grossvater (Bruno Ganz). Der eigensinnige, leicht widerborstige Gebrauchsphilosoph lebt in seiner alten Schreinerei auf dem Land. Ihm gesteht der Bub auch, lieber einfach normal und wie alle andern zu sein als der kleine Mozart oder Einstein, der er nun ist. Zusammen mit dem Grossvater träumt er den Traum des Fliegens – und findet dank dessen Hilfe auch den Ausweg, mit dem er sich dem Druck der Eltern und der Gesellschaft zeitweilig entziehen kann. Nach einem «Kopfsprung» lebt Vitus im wahrsten Sinne des Wortes ein Doppelleben, das ihm eine Existenz als normaler Bengel, aber auch als Pianist und am Ende gar als sagenhaftes Börsenphantom erlaubt.

    Vitus ist eine universelle Geschichte, eine Liebeserklärung an die Kindheit und an die Musik, leichtfüssig-humorvoll und poetisch erzählt. Mit seinem Thema eines mit vielen Talenten versehenen Menschen, der sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt, und mit seinem kinematografischen Interesse an der Welt der Sinne, ist es ein «typischer Murer-Film», und mehr noch der Film, den der vielfach ausgezeichnete Regisseur mit Jahrgang 1940 «schon immer einmal machen wollte». (Text: HD Suisse)
    Deutsche TV-Premiere: 18.09.2009 arte
    Originalsprache: Schweizerdeutsch
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      Di 19.02.2019
    21:57–23:55
    21:57–3sat
      Sa 03.03.2018
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    23:35–SRF 1
      So 27.03.2016
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    20:05–SRF 1
      Sa 12.03.2016
    16:00–18:00
    16:00–3sat
      So 08.06.2014
    20:05–22:15
    20:05–SRF 1
      Do 10.04.2014
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    22:25–3sat
      Mi 25.12.2013
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    01:30–3sat
      Di 24.12.2013
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    20:15–3sat
      Di 26.06.2012
    14:30–16:45
    14:30–arte
      Di 24.04.2012
    14:35–16:45
    14:35–arte
      So 03.10.2010
    20:05–22:15
    20:05–SF 1
      Mi 07.07.2010
    15:30–17:30
    15:30–HD Suisse
      Di 22.06.2010
    13:30–15:30
    13:30–HD Suisse
      So 21.02.2010
    16:30–18:30
    16:30–HD Suisse
      Mi 07.10.2009
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    14:45–arte
      Fr 25.09.2009
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      Fr 18.09.2009
    21:00–22:55
    21:00–arte
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