Traumland

    D / CH / B 2013
    Episodenfilm (120 Min.)
    Die schwangere Lena (Ursina Lardi, re.) ist den heimlichen Liebesabenteuern ihres Mannes auf die Schliche gekommen. Nun befragt sie die junge Mia (Luna Zimic Mijovic, li.), die im Rotlichtmilieu arbeitet. – Bild: ARTE/​SSR
    Die schwangere Lena (Ursina Lardi, re.) ist den heimlichen Liebesabenteuern ihres Mannes auf die Schliche gekommen. Nun befragt sie die junge Mia (Luna Zimic Mijovic, li.), die im Rotlichtmilieu arbeitet.

    Eine Hochhaussiedlung in der Vorstadt von Zürich: Bunte Lichterketten und Plastikweihnachtsmänner blinken in allen Fenstern – man bereitet sich auf das Weihnachtsfest vor. Da fällt aus dem Nichts ein brennender Weihnachtsbaum aus einem der höchsten Gebäude an zehn Stockwerken vorbei und zerstört die mühsam heraufbeschworene Feststimmung. Ähnlich geht es auch verschiedenen Bewohnern der Stadt, die am Heiligabend auf Mia, eine junge Bulgarin, treffen. Die 18-Jährige ist mit ihrem Freund Dávid in die Schweiz gekommen und verdient ihr Geld im Rotlichtmilieu. Am nächsten Tag will sie endlich ihre kleine Tochter in Bulgarien besuchen, sie muss nur noch an Heiligabend dafür arbeiten – doch dann kommt alles anders. Auch der geschiedene Rolf, die schwangere Lena, die Spanierin Maria und die Sozialarbeiterin Judith bereiten sich auf das Fest der Liebe vor. Dabei zerbrechen jedoch einige Illusionen: Die hart arbeitende Judith wird gezwungen, ihrem Freund ihre Affäre zu gestehen, und auch Lena muss feststellen, dass in ihrer Ehe nicht alles gut läuft. Ihr Sohn findet im Familienauto Gleitgel, und so findet Lena heraus, dass ihr Mann zu Prostituierten geht. Während der alleinstehende Rolf um eine Beziehung zu seiner Tochter kämpft, traut sich endlich die strenggläubige Maria, seit Jahren Witwe, ihren Bekannten zu einem romantischen Abendessen einzuladen. Doch dann treffen all die gut situierten Schweizer auf Mia, und der Ausgang des Fests scheint für niemanden mehr sicher zu sein… „Traumland“ erzählt von engen und losen, familiären und sexuellen Beziehungen und der Suche nach emotionaler Geborgenheit. Die Kunst von Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe ist es, das Schicksal ganz unterschiedlicher Menschen fein nachzuzeichnen und nebenbei universelle Probleme in der Gesellschaft aufzugreifen. (Text: arte)

    Deutsche TV-Premiere15.09.2016arte

    DVD & Blu-ray

    Sendetermine

    Do 27.09.2018
    23:35–01:10
    23:35–
    Do 15.09.2016
    22:30–00:05
    22:30–
    So 29.05.2016
    20:15–21:50
    20:15–
    Fr 04.03.2016
    22:20–00:20
    22:20–
    So 13.12.2015
    21:40–23:30
    21:40–

    Cast & Crew

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