Titanic

    D 1943
    Katastrophenfilm (85 Min.)
    Der Präsident (re.) der White Star Line möchte mit der „"Titanic"“ einen Geschwindigkeitsrekord brechen, um den Bankrott der Reederei zu verhindern. Zudem hofft er auf die Unterstützung der reichen Passagiere -– wie Gloria (Kirsten Heiberg, li.). – Bild: ARD / © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
    Der Präsident (re.) der White Star Line möchte mit der „"Titanic"“ einen Geschwindigkeitsrekord brechen, um den Bankrott der Reederei zu verhindern. Zudem hofft er auf die Unterstützung der reichen Passagiere -– wie Gloria (Kirsten Heiberg, li.). – Bild: ARD / © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
    Die Geschichte der Titanic und der Hergang der Katastrophe werden in der großen Dokumentation im Detail rekonstruiert. Es kommen Experten wie David Livingstone, ehemaliger Schiffbau-Konstrukteur der irischen Titanic-Werft Harland & Wolff, Titanic-Experte Claes-Göran Wetterholm aus Schweden und Titanic-Buchautor Wolf Schneider zu Wort. Dabei werden die von den überlebenden Offizieren übermittelten Kommandos auf der Brücke als Schutzlüge für die White Star Line enttarnt: „Hart Steuerbord“ und „volle Kraft zurück“ wurden nie befohlen. Doch alles sollte später so aussehen, als hätten Kapitän und Reederei verantwortlich gehandelt, als hätte es nicht diese Vielzahl von Eiswarnungen gegeben und als hätte Kapitän Edward Smith nicht gewusst, welches Risiko er einging, als er mit zu hoher Geschwindigkeit auf das ihm gemeldete Eisfeld zufuhr. Die Schadenersatzansprüche hätte die amerikanisch-britische Reederei von der Bildfläche gefegt, mitsamt ihren Arbeitsplätzen. Im Januar 2012 kommt es mit der Costa Concordia erneut zu einem spektakulären Schifffahrtsunglück. SPIEGEL TV zeigt erschreckende Parallelen zur Titanic und spricht mit Überlebenden und Schifffahrtsexperten: Heute wie vor 100 Jahren steht der wirtschaftliche Erwartungsdruck der Reedereien oft im Mittelpunkt. Und ähnlich wie in der Nacht zum 15. April 1912 kostete das mangelhafte Krisenmanagement Menschenleben: Auch bei der Costa Concordia beginnt die Evakuierung der Passagiere in die Rettungsboote viel zu spät – und verläuft absolut chaotisch. Was wäre passiert, wenn der Luxusliner nicht vor einer Insel, sondern auf hoher See gekentert wäre. Die Kapriolen des Kapitäns passen in eine Kreuzfahrtindustrie, die ihren Gästen immer neue Attraktionen verspricht. Die Branche boomt und die Schiffe werden immer größer. Die Parallelen zwischen dem Untergang der Titanic und der Costa Concordia zeigen: Kreuzfahrtschiffe sind ein Traum, wenn sie schwimmen – wenn sie untergehen, sind sie ein Alptraum. Ihre Jungfernfahrt überstand die Titanic nicht. Das Geisterschiff lebt trotzdem weiter, in der Phantasie und in der realen Welt. Die Dokumentation rekonstruiert die ganz persönlichen Tragödien von Passagieren aller Klassen und macht greifbar, wie die Hoffnungen und Träume der Auswanderer ihr jähes Ende fanden. Frauen verabschieden sich von ihren Männern, nicht ahnend, dass es für immer sein wird. Denn die Evakuierung des angeschlagenen siebenstöckigen Luxusliners geschieht bei völliger Windstille und in einer hell erleuchteten Kulisse, in der die Musiker des Schiffsorchesters „Nearer, my Good, to Thee“ („Näher, mein Gott, zu Dir“) gespielt haben sollen – ein dramatischer Abgesang auf eine ganze Epoche der Fortschrittsgläubigkeit. Was lief bei der Evakuierung schief? Gab es tatsächlich zu wenig Rettungsboote oder führte das desaströse Katastrophenmanagement zum Tod von knapp 1.500 Menschen? Über 4.000 geborgene Artefakte, darunter viele persönliche Gegenstände der Passagiere, lassen den Mythos nicht untergehen. Die Titanic als Wendepunkt der Weltgeschichte: Der Untergang der Titanic markiert das Ende des grenzenlosen Glaubens an die Technik. (Text: VOX)
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      So 20.01.2019
    11:35–13:00
    11:35–3sat
      Mo 16.04.2018
    01:50–03:15
    01:50–Das Erste
      Fr 15.09.2017
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    00:10–arte
      Mo 11.09.2017
    21:45–23:10
    21:45–arte
      Fr 14.04.2017
    05:45–07:10
    05:45–MDR
      Mo 17.10.2016
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      So 31.05.2015
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      Fr 27.09.2013
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    16:15–3sat
      Sa 13.04.2013
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    14:20–hr-Fernsehen
      Do 18.10.2012
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      Do 02.08.2012
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      Mo 16.04.2012
    01:10–02:25
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      So 15.04.2012
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    20:15–EinsExtra
      So 15.04.2012
    10:45–12:15
    10:45–einsfestival
      Sa 14.04.2012
    14:50–16:15
    14:50–rbb
      Sa 14.04.2012
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    13:45–einsfestival
      Fr 13.04.2012
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    10:35–Das Erste
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