Schwabenkinder

    A / D 2003 (109 Min.)
    • Heimat
    • Drama
    Thomas Unterkircher (Kaspar, li.), Tobias Moretti (Kooperator). – Bild: ORF
    Thomas Unterkircher (Kaspar, li.), Tobias Moretti (Kooperator).

    Tirol, Ende des 19. Jahrhunderts: Kaspar, noch nicht einmal zehn Jahre alt, ist unter den „Schwabenkindern“, die aus Not den Sommer über nach Schwaben geschickt werden, um dort für Bauern zu arbeiten. Mit anderen aus dem Dorf macht er sich auf den Weg übers Gebirge, geführt von einem Kooperator, der die Schwabenkinder auf dem Ravensburger Markt an Bauern vermitteln soll. Tirol, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Not zwingt viele Bergbauern, ihre Kinder den Sommer über nach Schwaben zu schicken, wo sie als Arbeitskräfte an Bauern vermittelt werden. Auch Kaspar, erst acht Jahre alt, ist unter den „Schwabenkindern“. Nachdem seine Mutter durch eine Lawine ums Leben gekommen ist, blieb dem Vater nichts anderes übrig als seinen Sohn wegzugeben, so schwer ihm dies auch fiel.
    Mit anderen Kindern aus dem Dorf macht Kaspar sich auf den Weg übers Gebirge, geführt von einem Kooperator, der die Schwabenkinder auf dem Ravensburger Markt an Bauern vermitteln soll. Es ist ein harter, gefahrvoller Weg, den die Gruppe bewältigen muss. Über tief verschneite Passhöhen, karg gekleidet und mit Schuhen, die kaum vor Schnee und Kälte schützen, frierend, verängstigt und voller Sorge kommen die Kinder nur mühsam vorwärts. Als sie nach entbehrungsreichen Wochen endlich in Ravensburg ankommen, werden sie auf dem Markt wie Sklaven feilgeboten. Kaspar trifft es besonders hart: Ihn wählt der Bauer Steinhauser aus, der sich als brutaler Tyrann entpuppt. Für den Jungen beginnt eine Zeit des Leidens. In beeindruckenden und authentischen Bildern schildert Regisseur Jo Baier das Schicksal der sogenannten Schwabenkinder.
    Sein Film erzählt in Rückblenden die Geschichte des jungen Kaspar, der 1908 als Erwachsener zurück in sein Dorf kommt und dessen Familie ihn längst für tot erklärt hatte. Trotz des harten Schicksals der Kinder findet Regisseur Baier in seinem als deutsch-österreichische Koproduktion und mit Beteiligung des Bayerischen Rundfunks entstandenen Film auch Zeit für Momente der Versöhnung. „Schwabenkinder“ wurde vor Ort in Tirol, Südbayern und Südbaden (Meersburg) gedreht und basiert auf Elmar Bereuters Roman „Die Schwabenkinder – Die Geschichte des Kaspanaze“. Der moderne Heimatfilm war 2003 für den Deutschen Fernsehpreis als bester Fernsehfilm und den Adolf-Grimme-Preis als bester Unterhaltungsfilm nominiert.
    Ausgezeichnet wurde Jo Baiers Film mit einem Bayerischen Fernsehpreis für Tobias Moretti als bestem Schauspieler, dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste 2003 und dem 3sat-Zuschauerpreis 2003. Auf dem Internationalen Bergfilmfestival 2003 in Trient erhielt er zudem den „Preis der Stadt Bozen – Goldener Enzian für den besten Bergfilm“. (Text: BR Fernsehen)

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