Rose Bernd

    D 1957 (98 Min.)
    • Melodram
    Die schwangere Rose Bernd (Maria Schell) ist völlig verzeifelt, kann sie sich doch niemandem anvertrauen. – Bild: „ARD Degeto“ (S 2)
    Die schwangere Rose Bernd (Maria Schell) ist völlig verzeifelt, kann sie sich doch niemandem anvertrauen.

    Die Magd Rose Bernd lebt auf dem Hof des Gutsbesitzers Flamm. Dort kümmert sie sich nicht nur um Haus und Hof, sondern auch um Flamms gelähmte Ehefrau. In jugendlichem Leichtsinn lässt Rose sich eines Tages auf eine Affäre mit dem Gutsherrn ein – ein folgenschwerer Fehler, denn ein skrupelloser Bekannter nutzt sein Wissen von der heimlichen Beziehung aus, um die junge Frau zu erpressen. In ihrer Verzweiflung flüchtet die schwangere Rose in die Arme eines Buchdruckers. Rose Bernd ist eine ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau. Sie lebt in einem kleinen Dorf auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm, für den sie als Magd arbeitet. Aber nicht nur bei der Arbeit auf dem Feld hat Rose sich unentbehrlich gemacht, sie kümmert sich auch aufopferungsvoll um Flamms gelähmte Ehefrau Henriette.
    Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der die junge Frau mit seiner rohen Ausstrahlung zugleich fasziniert und abstößt. Auch der schüchterne Buchdrucker August Keil hat ein Auge auf Rose geworfen. Doch sie weist ihn immer wieder zurück. Schließlich gelingt es Flamm, das Herz der jungen Frau zu gewinnen: Rose lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Doch als der skrupellose Streckmann von der Beziehung erfährt, beginnt er, Rose zu erpressen. Als sie von Flamm schwanger wird, erkennt Rose, dass sie auf sich gestellt ist. Sie verlässt den Hof und zieht zu ihrem Vater. Doch auch dort stellt Streckmann ihr nach. In ihrer Verzweiflung flüchtet Rose schließlich in die Arme Keils. Als Streckmann eine Auseinandersetzung mit Keil provoziert, droht die ganze Wahrheit ans Licht zu kommen.
    Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück des Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann inszenierte Wolfgang Staudte („Die Mörder sind unter uns“; „Rosen für den Staatsanwalt“) ein bewegendes Melodram über Liebe und Verrat, Ehre und Bigotterie. In der Titelrolle glänzt Maria Schell, in weiteren Rollen sind Raf Vallone, Käthe Gold und Hannes Messemer zu sehen. Bemerkenswert ist auch die Leistung des Kameramanns Klaus von Rautenfeld, der seine hochsymbolischen Bilder über den Lauf der Handlung immer stärker von Farben entsättigt und so die Dramatik der Handlung unterstreicht. „Obwohl der Film in Farbe gedreht worden ist, vermeidet Staudte glücklich jedes Abgleiten in puren Naturalismus.
    Diese bei einem Stück Gerhart Hauptmanns an sich naheliegende Gefahr wird aber auch in jedem der klug in sich gesteigerten Komplexe durch den starken Bildsinn des Regisseurs und die seinem Wollen empfindsam angepasste Kamera vermieden. Die einzelnen Einstellungen des Films erweisen aufs Neue die schon fast vergessene Erkenntnis, dass Film in erster Linie durch das Bild sprechen muss.“ (Begründung für das Prädikat „besonders wertvoll“ durch die Deutsche Film- und Medienbewertung – FBW) (Text: BR Fernsehen)

    Sendetermine

    So 19.06.2016
    03:00–04:35
    03:00–
    Sa 18.06.2016
    13:25–15:00
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    So 05.06.2016
    13:10–14:45
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    Mo 18.01.2016
    23:55–01:30
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    So 05.07.2015
    13:55–15:30
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    Do 02.07.2015
    02:25–04:00
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    So 12.10.2014
    22:55–00:30
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    Mo 21.07.2014
    02:30–04:05
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    Mo 14.10.2013
    04:25–06:00
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    Fr 04.10.2013
    16:10–17:45
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    So 10.03.2013
    13:25–15:00
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    So 11.11.2012
    11:00–12:35
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    Mo 17.01.2011
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    Fr 24.09.2010
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    Do 29.07.2010
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    Do 03.07.2008
    00:35–02:10
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    Mi 30.04.2003
    11:40–14:00
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    Mo 28.04.2003
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    So 27.04.2003
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    Fr 25.04.2003
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    So 20.04.2003
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    Mi 16.04.2003
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    Di 15.04.2003
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    Fr 11.04.2003
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    Do 10.04.2003
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    Di 08.04.2003
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    So 06.04.2003
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    Sa 05.04.2003
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    Fr 21.12.2001
    13:00–14:40
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    So 14.01.2001
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    Sa 08.05.1999
    22:15–00:25
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    So 02.05.1999
    10:20–12:30
    10:20–
    Sa 12.12.1998
    22:00–23:35
    22:00–
    So 22.11.1998
    13:55–15:30
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